Ausflug Eichstätt mit SD9

RoToR

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War heute in Eichstätt und habe ein paar Bilder auf dem Weg in die Altstadt zum Töpfermarkt gemacht.
Hierzu habe ich die SD9 und das Objektiv 17-70mm HSM OS C benutzt.
 

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09.06.2019
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Guest

Schau mal hier: Ausflug Eichstätt mit SD9 . Dort wird jeder fündig!
Klaus-R

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Schöne und bunte Zusammenstellung! Gefällt mir gut!😊👍👍

Die inzwischen sehr angejahrte Kamera macht sich immer noch bestens .... insbesondere bei solchem schönen Licht!

Grüße

Klaus
 
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Danke Klaus! 🙂

Stimmt, die Qualität der RAWs ist beachtlich, man merkt aber den Unterschied zu den SD Nachfolgemodellen enorm, was die Lichtempfindlichkeit betrifft. Ich habe fast alle Bilder durchweg mit +1,0 bis +1,5EV fotografiert.
Da ich gestern mit der SD9 zum ersten mal unterwegs war, musste ich erst einmal ein Gefühl dafür bekommen, wie sie so tickt.
 

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othello8

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Sehr schöne Motive, natürliche aber dennoch kräftige Farben und hervorragende Schärfe. Prima, was Du aus der SD-9 herausholst!
 
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Vielen Dank othello8! 🙂
Das hat mich auch gefreut, dass die SD9 nach praktisch 17 Jahren immer noch so viel Potential hat.
 
othello8

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Vielen Dank othello8! 🙂
Das hat mich auch gefreut, dass die SD9 nach praktisch 17 Jahren immer noch so viel Potential hat.
Dahinter steckt eine ganz grundsätzliche Frage. Ist es sinnvoll den ganzen Megapixelwahn mitzumachen? Die Gewißheit eine 50 MP Kamera zu haben, bringt in erster Linie eine psychologische Befriedigung, aber keine besseren Bildergebnisse. Will man nicht unbedingt sein Wohnzimmer mit einer selbst hergestellten Fototapete beglücken, so belasten diese High-End Kamera´s nur die Speicher des Computers und die Nerven des Users bei der Wartezeit in der Bearbeitung.
In diesem Sinne noch viel Spaß mit der SD-9!
Viele Grüße
Dieter
 
Janni

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Der Zigarettenautomat mit dem tiefliegenden Fenster gefällt mir gut, die Sommerresidenz kommt auch gut mit dem blauen Himmel, kippt nur noch etwas nach hinten (könnte man aber schnell und leicht beheben) 👍


Die Gewißheit eine 50 MP Kamera zu haben, bringt in erster Linie eine psychologische Befriedigung, aber keine besseren Bildergebnisse.
Spezielle Kameras für spezielle Anwendungen befriedigen sicherlich nicht psychologisch sondern erleichtern die Arbeit, also bitte nicht immer alles so pauschal verurteilen !

Beispiele ?

- Wenn Du dich schon mal mit Gigapixelbildern auseinandergesetzt hättest dann wärst Du froh über eine Kamera mit "mehr" Megapixeln, warum, kannst Du Dir sicherlich denken.

- Bei Tierportraits kann man bei sehr guter Bildqualität am langen Ende der Telebrennweite immernoch einen kleinen Bildausschnitt nehmen um so noch längere und teurere Brennweiten zu ersetzen.

- Kugelpanoramen werden bei gleicher Brennweite und gleicher Bildanzahl noch hochauflösender und man erkennt mehr Details beim hereinzoomen, spart hierbei also Vorbereitungs-, Anfertigungs-, und Rechenzeit am PC.

- Beim Focus-Stacking verhält es sich genauso wie bei langen Telebrennweiten, man kann damit teils noch etwas grössere Abbildungsmaßstäbe darstellen als mit teureren Vergrösserungsoptiken.

Falls Du das alles nicht machst und nur Landschaften fotografierst brauchst Du natürlich nicht mehr Megapixel, aber bitte nicht pauschal sagen das der Fotograf der solche Kameras mit mehr Megapixel für seine Arbeit benötigt, nur eine psychologische Befriedigung sucht !

Es gibt sicherlich den ein oder anderen Hobbyknipser der meint das er mit solch einem Megapixel-Monster die besser Bilder macht als mit seiner alten verstaubten 12 Megapixel-Kamera, aber derjenige wird schnell einsehen das er nämlich damit keine besseren Bilder hinbekommt sondern aus bestimmten Gründen eher das Gegenteil erzeugt, aber solchen Leuten ist eh nicht zu helfen. Spezielle Kameras mit speziellen Features sollte man sich nur zulegen wenn man auch die Vorteile zu nutzen weiss, ansonsten macht es kaum Sinn !



....so belasten diese High-End Kamera´s nur die Speicher des Computers und die Nerven des Users bei der Wartezeit in der Bearbeitung.
Wenn der PC ein schnelles und leistungsstarkes System ist dauert die Bearbeitung nicht länger als vorher, selber habe ich keine Geschwindigkeitsprobleme bei der Übertragung der Bilder (ca. 120MB/Sekunde) und bei der Bearbeitung am PC (sauschnell) 👍
 
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Danke Dieter und Janni für eure Kommentare und Kritik. 👍
Ich glaube ihr habt beide recht. Und jeder von uns hat schon mit mehr als 12 Megapixel gearbeitet und weiß, welche Vorteile aber auch Nachteile diese haben.
Für den normalen Hobbyknipser, wie ich einer bin reichen die gefühlten 8-10 Megapixel der SDs in der Mehrzahl der Fälle aus, wie Dieter schon sagt.

Für die ambitionierten Hobbyfotografen ergeben sich mit mehr Megapixeln natürlich viele weitere Möglichkeiten. Gute Objektive und fotografische Kenntnisse vorausgesetzt.
Vom reinen Pixelzoomen halte ich nicht viel. Wobei das beim Foveon Sensor ganz gut funktioniert.

Ich bin mit meinen SDs vorerst zufrieden und hoffe es bleibt noch so eine Weile, da ich dem Foveon Sensor verfallen bin. ☺ Vielleicht wird es ja noch eine SD 1 Merrill, wenn ich ein gutes Angebot finde/bekomme. Mal schauen ....
 
othello8

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Der Zigarettenautomat mit dem tiefliegenden Fenster gefällt mir gut, die Sommerresidenz kommt auch gut mit dem blauen Himmel, kippt nur noch etwas nach hinten (könnte man aber schnell und leicht beheben) 👍




Spezielle Kameras für spezielle Anwendungen befriedigen sicherlich nicht psychologisch sondern erleichtern die Arbeit, also bitte nicht immer alles so pauschal verurteilen !

Beispiele ?

- Wenn Du dich schon mal mit Gigapixelbildern auseinandergesetzt hättest dann wärst Du froh über eine Kamera mit "mehr" Megapixeln, warum, kannst Du Dir sicherlich denken.

- Bei Tierportraits kann man bei sehr guter Bildqualität am langen Ende der Telebrennweite immernoch einen kleinen Bildausschnitt nehmen um so noch längere und teurere Brennweiten zu ersetzen.

- Kugelpanoramen werden bei gleicher Brennweite und gleicher Bildanzahl noch hochauflösender und man erkennt mehr Details beim hereinzoomen, spart hierbei also Vorbereitungs-, Anfertigungs-, und Rechenzeit am PC.

- Beim Focus-Stacking verhält es sich genauso wie bei langen Telebrennweiten, man kann damit teils noch etwas grössere Abbildungsmaßstäbe darstellen als mit teureren Vergrösserungsoptiken.

Falls Du das alles nicht machst und nur Landschaften fotografierst brauchst Du natürlich nicht mehr Megapixel, aber bitte nicht pauschal sagen das der Fotograf der solche Kameras mit mehr Megapixel für seine Arbeit benötigt, nur eine psychologische Befriedigung sucht !

Es gibt sicherlich den ein oder anderen Hobbyknipser der meint das er mit solch einem Megapixel-Monster die besser Bilder macht als mit seiner alten verstaubten 12 Megapixel-Kamera, aber derjenige wird schnell einsehen das er nämlich damit keine besseren Bilder hinbekommt sondern aus bestimmten Gründen eher das Gegenteil erzeugt, aber solchen Leuten ist eh nicht zu helfen. Spezielle Kameras mit speziellen Features sollte man sich nur zulegen wenn man auch die Vorteile zu nutzen weiss, ansonsten macht es kaum Sinn !




Wenn der PC ein schnelles und leistungsstarkes System ist dauert die Bearbeitung nicht länger als vorher, selber habe ich keine Geschwindigkeitsprobleme bei der Übertragung der Bilder (ca. 120MB/Sekunde) und bei der Bearbeitung am PC (sauschnell) 👍

Hallo Jan,

eines erst einmal zu deinem Verständnis:
Du bist hier im Sigmaforum! Und mit Foveon zu fotografieren, schränkt automatischer Weise das Anwendungsfeld der Kamera ein, wenn man an seine Aufnahmen einen gewissen Anspruch hat! Tierportraits, Sportaufnahmen, High ISO Bilder etc. sind keine Betätigungsfelder, wo man mit einer Sigma Kamera glänzen kann. Und dies ist völlig unabhängig von der Anzahl der Pixel. Oder übersetzt, ob ich eine SD-9 oder eine SD- Quattro H verwende ist völlig belanglos. Die oben genannten Einschränkungen sind sensorspezifisch und nicht pixelabhängig.
Diese Erkenntnisse habe ich jetzt bei meinem Beitrag vorausgesetzt. Für mich persönlich bedeutet dies, daß ich die Sigmas für mein primäres fotografisches Betätigungsfeld benutze: Landschaften, Architektur, Makro oder Reise. Und wenn das Motiv mir mal keine Zeit gibt oder High ISO angesagt ist, verwende ich meine Sony.
In dem so definierten Anwendungsfeld habe ich die ollen Sigma´s mit meiner damaligen Nikon D-800 und einer von einem Kumpel geliehenen D-850 verglichen. Und dies über ca. 2000 Aufnahmen. Um es jetzt nicht episch in die Länge zu ziehen: Die damalig gemachten Landschaftsaufnahmen waren nach den für mich entscheidenden Kriterien in der Summe mit den alten SD-14 und 15 besser als die der Nikon´s. Die Vorteile der Farbwiedergabe der Foveon´s konnten durch die feineren Fixel und die bessere Dynamik der Nikon´s nicht ausgeglichen werden.
Natürlich sind diese Aussagen immer subjektiv und orientieren sich am eigenen Fotografierverhalten. Und im Sigmaforum trifft man meist Leute, die ähnliche Schwerpunkte bei ihren Aufnahmen legen.

Was die Bearbeitungszeit der Bilder betrifft, sei nur folgendes gesagt. Ich habe hier einen Intel i7 Prozessor mit 8 GB Arbeitsspeicher. Also nicht sooo langsam. Wenn ich aber dennoch bei der RAW- Bearbeitung bei jedem Ziehen eines Reglers ca. 2- 4 Sekunden auf das Ergebnis warten muß, dann macht mich das bei der Bearbeitung einiger hundert Bilder einfach nur noch mürbe! Ein Nervfaktor, den ich für meinen Anwendungszweck absolut nicht geben muß. Aus diesem Grund habe ich auch mein gesamtes Nikonequipment zwischenzeitlich verkauft.

viele Grüße

Dieter
 
Janni

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...eines erst einmal zu deinem Verständnis:
Du bist hier im Sigmaforum!
Habe mich auf Deine allgemeine Aussage über 50-Megapixel-Kameras bezogen, dachte nicht das dies im "speziellen" Sigmaforum nur auf Sigmakameras bezogen war.
Jeder Fotograf weiss warum er "seine" Kamera für seine Aufgabenbereiche benutzt, da möchte ich niemanden von irgendwas anderes überzeugen wollen, nur solche pauschalen Aussagen wie Du sie oben geschrieben hattest wollte ich nicht unkommentiert lassen, also bitte nicht falsch verstehen.


Was die Bearbeitungszeit der Bilder betrifft, sei nur folgendes gesagt. Ich habe hier einen Intel i7 Prozessor mit 8 GB Arbeitsspeicher. Also nicht sooo langsam. Wenn ich aber dennoch bei der RAW- Bearbeitung bei jedem Ziehen eines Reglers ca. 2- 4 Sekunden auf das Ergebnis warten muß, dann macht mich das bei der Bearbeitung einiger hundert Bilder einfach nur noch mürbe!
Kann ich hier nicht wirklich nachvollziehen, bei mir funktionieren jegliche Reglerveränderungen im RAW-Konverter bei 50 MegaPixelbildern oder gar bei "nur" 42 Megapixelbilder der Sony (85MB pro Bild) in Echtzeit ohne jegliche Verzögerung, ob das nun am System oder am RAW-Konverter liegt weiss ich nicht...
 
othello8

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Kann ich hier nicht wirklich nachvollziehen, bei mir funktionieren jegliche Reglerveränderungen im RAW-Konverter bei 50 MegaPixelbildern oder gar bei "nur" 42 Megapixelbilder der Sony (85MB pro Bild) in Echtzeit ohne jegliche Verzögerung, ob das nun am System oder am RAW-Konverter liegt weiss ich nicht...
Die Nikon Photo´s habe ich mit Capture NX-D konvertiert und die Bilder der Sigma SD-Quattro natürlich mit SPP 6. Beides mit ähnlichen "Wartezeiten". Diese Erfahrung habe ich sowohl an meinem Desktoprechner zu Hause, als auch an meinem Laptop gemacht. Beides i7 Prozessoren mit 8 GB Ram. Keine Ahnung wie diese Unterschiede entstehen können.
 

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