Suche Auf Tuchfühlung mit der D90

  • Autor des Themas kruegchen
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kruegchen

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Bisher habe ich ja mit einer Sigma SD14 gearbeitet. Nun habe ich eine gebrauchte D90 mit 18 - 105 VR erworben. Für einen ersten Test ist das ganz brauchbar.

Gruß Sven

DSC_0032.jpg
 
27.02.2010
#1

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Guest

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Saturn

Saturn

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Die D90 ist ein wundervolles Teil!
Geballte und gute Technik. Klasse Bilder macht diese Kamera locker.

Viel Spaß damit und dann mal her mit weiteren Bildern :)
 
Klaus-R

Klaus-R

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Hallo Sven,

schönes Photo:klatschen: ... viel Spaß mit der Kamera!;)

Grüße

Klaus
 
wpau

wpau

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Hallo Sven,
damit bist Du ja nun für schlechte Lichtverhältnisse gut ausgestattet.
Herzlichen Glückwunsch zur "Neuen".
 
Telekomiker

Telekomiker

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Auch von mir viel Spass mit Deiner Neuerwerbung.

Das erste Bild sieht doch schon gut aus und schlechte lichtverhältnisse sollten Dich ja jetzt nicht mehr so stören.

Gruß
Harald
 

kruegchen

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Hallo Sven,
damit bist Du ja nun für schlechte Lichtverhältnisse gut ausgestattet.
Herzlichen Glückwunsch zur "Neuen".
Danke an alle, die ISO Möglichkeiten sollte man nicht zu hoch bewerten. Gute Bildqualität ist immer noch nur mit möglichst niedriger ISO zu erreichen. Aber man ist je nach Situation und benötigter Printgröße flexibler als mit der SD14.

Gruß Sven
 

heross

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Hallo,

hab nur ich den Eindruck, oder ist es tatsächlich so das Nikon ganz nah an der Farbwiedergabe von Sigma dran ist? Ist mir in letzter Zeit schon häufiger aufgefallen.
Sven, wie schätzt du das denn ein nach der Sd14.

Gruss Mario
 

kruegchen

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Da ist durchaus was dran! Ich hatte vor meiner SD14 auch mal über Nikon D90 / D300 nachgedacht ...
Das kommt auf den RAW Konverter an. Am besten gefallen mir die Farben mit Silkypix, Phase One Caputre Pro oder Aperture (Mac OS). Beim Adobe RAW Konverter aus Photoshop habe ich einen Rotstich. Wichtig ist bei den Nikon Bildern mit so etwas wie Tonalkontrast zu arbeiten. Sprich, ich kann hohe mittlere und niedrige Kontraste unterschiedlich regeln. Somit kann ich in etwa die Plastizität erreichen, die ich von Sigma gewöhnt bin. Die Farben selbst sind sehr gut. Allerdings kann die Sigma noch feiner differenzieren. Da muß man aber schon sehr genau hinschauen. Im Notfall kann man ja bestimmte Farben nach Geschmack regeln falls diese aus der dem Rahmen fallen, so wie wir es vom Rot bei der Sigma kennen. Ganz wichtig finde ich auch im RAW einen manuellen Weißabgleich zur Mittagszeit durchzuführen. Ich komme in fast allen Situationen dadurch nicht in die Verlegenheit viel mit den Farben rumprobieren zu müssen, bis diese Stimmen. Das haut bisher sehr gut hin.
Im übrigen habe ich festgestellt, dass meine DP1 bei der Belichtung schummelt. Die D90 belichtet schon über. Das kann man glücklicherweise in dem Menü für Belichtung dauerhaft korrigieren. Dann ist die Belichtung absolut exakt. Aber die Dp1 überbelichtet dagegen reichlich in der gleichen Situation. Wenn ich beide manuell auf F8 mit 1/640 gestellt habe (Sonnenlicht ISO200), belichtet die Sigma genau so wie die Nikon, rauscht dann aber schon ganz ordentlich. Die DP1 belichtet in dieser Situation von sich aus (automatisch) mit 1/100 reichlich drüber. Ich habe aber nach zurücknehmen die komplette Zeichnung im Himmel, aber nur im Sigma SPP. Das die DP1 ja überbelichtet weiß man ja. Ich nehme von mir aus schon 2/3 zurück. Ich muß aber trotzdem mindesten 1 Blende mehr belichten um das Rauschen in den Schatten auszugleichen. da sieht man schon wieviel Licht der Foveon benötigt. Mal sehen wie gut der neue A/D Wandler in der Sigma SD15 die Situatuion verbessern kann. Die Nikon hat aber unbestrittene Vorteile in der Bedienung. Abgesehen von dem sehr guten Blitzsystem, verfügt diese über das schmerzlich an der SD14/15 vermisste zweite Einstellrad und noch diverse anderen sehr brauchbare Kleinigkeiten. Diese erleichten aber nur die Bedienung. Die Bilder werden damit aber weder besser noch schlechter gegenüber der Sigma.

Fazit die D90 ist ein gut zu bedienender Allrounder. In der Bedienung ist diese der Sigma überlegen. Wenn ich die Sigmabilder auf die gleiche größen Niveau bringe, liegen keine Welten in der Bildqualität dazwischen. Für meine Einsatzzwecke ist die D90 aber die geeignetere Kamera.

Gruß Sven
 

silvio

Guest
...,

welchen Sucher empfindest du als besser (Helligkeit, usw. usf.) oder meinethalben auch als angenehmer ... den der Sigma oder den der D90?
 

kruegchen

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Wie Ulli schon sagte, der D90 Sucher ist etwas besser (größer). Vieleicht liegt es am minimal größerem Sensor. Der Spiegel ist daher ja auch etwas größer. Toll sind die einblendbaren Gitterlinien. Die Helligkeit würde ich als gleichwertig bezeichnen. Sind ja beides Pentaprisma Sucher.

Gruß Sven
 

silvio

Guest
...,

aaaah ja, Danke euch Beiden.
Ja, der "Sportsucher" hatte mir auch wesentlich besser zugesagt.
 

mac1501

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hab nur ich den Eindruck, oder ist es tatsächlich so das Nikon ganz nah an der Farbwiedergabe von Sigma dran ist? Ist mir in letzter Zeit schon häufiger aufgefallen.
Mir fällt das auch auf. Wenn ich die Bilder von verschiedenen aktuellen Kameras auf dpreview "blind" vergleiche, dann sind für mich die Nikon Bilder ganz weit vorne, sogar die D3000 macht ihre Sache schon gut. Nicht ganz dieses plastische und "warme" von Sigma Vergleichsbildern, aber nah dran. Die Canon Bilder sind auch klasse, wirken auf mich aber "kühler" und technischer. Ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben sollte. Sony, Olympus, Panasonic wirken alle so nichts sagend "flach" auf mich. Da fehlt mir die Emotion im Bild. Kann einer verstehen was ich meine? :eek:

Die DP1s begeistert mich und da ich auf der Suche nach meinem neuen DSLR System bin, schwanke ich immer noch. Mein Verstand sagt Nikon, alternativ Canon wegen Zukunftssicherheit, Bedienung etc., mein dicker Bauch schielt aber auf eine Sigma mit all ihren Einschränkungen und Zickereien die ich so lese. Aber wenn ich die meisten Bilder so sehe, trotz des "veralteten" Foveon Sensors, dann wird mir ganz warm. :) Ok, mein Problem. ;) Ich warte mal ab was die SD15 so bringt und entscheide dann. Dann dürften Nikon, Canon auch wieder andere am Start haben und es werden wieder Bilder verglichen. Für mich zählt das Ergebnis und ob es mich emotional anspricht. Da nehme ich auch eine veraltete Technik oder schlechteres Bedienkonzept in kauf. Wer wie ich lange Zeit noch Analog fotografiert hat, für den sind gute Bedienkonzepte sowieso Hexenwerk. :D

@kruegchen
Die D90 ist auch bei mir in der engeren Wahl. Freue mich daher auf weitere Vergleiche zur Sigma.
 

heross

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Ich verstehe dich sehr gut. Auch den Eindruck welchen du von Bildern verschiedener Marken schilderst kann ich absolut zustimmen, obwohl ich nur ältere Geräte kenne.
Geblieben bin ich dann bei Minolta und Pentax. Minolta wurde leider eingestellt und Pentax liefert mittlerweile ja auch nur noch diese "technischen Bilder".
Zum Glück bin ich dann auf Sigma gestossen und seither werden meine Pentax und Minolta kaum noch verwendet. Mir gefallen die Ergebnisse einfach, auch wenn man bei Belichtung und Weissabgleich sehr aufmerksam sein muss.
Veraltete Technik verwenden im Prinzip ja alle Hersteller, oder gibt`s mittlerweile DSLR ohne Spiegelklappern, aber mit hochauflösendem Sucher?
 

mac1501

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Pentax liefert mittlerweile ja auch nur noch diese "technischen Bilder".
Genau, die hatte ich glatt vergessen und stelle ich mit Olympus & Co. auf einer Stufe. Da fehlt mir auch jede emotionale Aussage im Bild. Auch wenn die alle hervorragende Kameras bauen, aber einfach nicht das Ergebnis an Bild welches mir vorschwebt. :eek:

Im blauen Forum hatt ich auch schon gelesen, das sich Leute nach Verkauf ihrer Sigma später wieder eine geholt hatten, weil sie alte Bilder durchgeblättert hatten und von diesen "angesprochen" wurden. Irgendetwas muss dann ja an diesen Foveon Mythos dran sein. :D