Auf Objektiv- Suche

  • Autor des Themas Santana
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Santana

Santana

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Hi, brauche mal euren Rat und hoffe doch, dass ich hier richtig bin.
Ich habe ne Nikon D60 und wollte mir ein neues Objektiv holen.
Hauptsächlich möchte ich damit Vögel bzw Wildtiere fotografieren...allerdings soll es ein Objektiv sein, wo ich Tiere fotografieren kann, die sehr weit von mir weg sind.
Kann mir jemand einen Rat geben oder mir Objektive vorstellen?
Bin für jeden Rat dankbar.
GlG Santana
 
16.01.2010
#1

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Guest

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Robert

Robert

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Als ehemaliger Nikon-Jünger kann ich Dir mit voller Überzeugung das Nikkor AF S VR 70-200/2.8 G IF-ED empfehlen: sehr schnell, lichtstark, scharf, kontrastreich und sehr guter Verwacklungs-Schutz :ausrufezeichen:
Es lässt sich außerdem hervorragend mit dem 1,7x-Telekonverter TC-17E von Nikon kombinieren :)

Nachteil: sündhaft teuer, evtl. auch etwas schwer für das relativ leichte D60-Gehäuse :cool:

Die preiswerte Alternative: das AF-S VR Zoom-Nikkor 70-300/1:4,5-5,6 G - nicht so lichtstark, aber ebenfalls mit überzeugender Abbildungsleistung und sehr gutem Verwacklungs-Schutz; auch ohne Telekonverter reicht es weiter als das o.g. 70-200!
 
wpau

wpau

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Da die D60 nicht im Hochpreissegment liegt und keinen eigenen AF-Motor hat wie die höher wertigen Nikon DSLR musst Du auf die Kompatibilität achten.

Hier findest Du alle für die D60 geeigneten Objektive:

http://www.nikonians.org/de/forums/dcboard.php?az=show_topic&forum=239&topic_id=1&mesg_id=1&page=

Ein preiswertes Zoom wäre danach das Sigma 70-300mm f/4,0-5,6 DG APO Macro, darauf achten, die Motor Version zu nehmen, ab ca. 179 EUR

oder die teuere, neue OS Ausführung mit Bildstabilisator, Sigma AF 70-300/4.0-5.6 DG OS, ca. 300 EUR

Bei Nikon Objektiven auf die AF-S Ausführung achten
 

MartinB82

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Hallo Santana,


für Vogelfotografie ist eine Brennweite von wohl mind. 400mm empfehlenswert, besser sind ca. 600mm aufwärts. Aber selbst dann ist die Fluchtdistanz für viele Vögel gering, es sei denn du legst dich getarnt geduldig auf die Lauer. ;)

Eine Möglichkeit wäre, dass man eine gute und Lichtstarke Optik mit einem Telekonverter versieht, sofern du bereits beides hast.

Eine weitere, dass man tief in den Geldbeutel greift und ein paar Tausender für exzellente aber sehr schwere, hochwertige Ingenieurskunst hinblättert... :D

Oder du begnügst dich mit dem 650-1300mm von Samyang. Das ist günstig, hat eine gute Bildqualität und ist für deine Zwecke wohl am ehesten geeignet. Fokussieren musst du manuell, aber bei der Brennweite kommen viele Autofokussysteme eh an ihre Grenzen.

Getestet (an Sigma-Kameras) findest du den Link für das Objektiv hier im Forum:

http://www.bilderforum.de/t1207-wer-kennt-dieses-extremtele-samyang-650-1300mm.html


In der Nikon-Ausführung (dh. T2 auf Nikon Adapter) wurde dieses vom bekannten Fachhändler Foto-Walser kürzlich NEU(!) für sehr günstige 98€ versteigert! Normalerweise kostet es sonst ab mind. 200€ aufwärts.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=380197016498&ssPageName=STRK:MEWAX:IT


Dann hoffe ich nur, dass die kleinen Piepmätze auch lange genug still halten, schnelle Schnappschüsse sind oft nur eingeschränkt möglich. ;)


Viele Grüße
Martin
 
Santana

Santana

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Na das ist doch schon mal was...:)
Ich danke euch.
Ist die Nikon D60 eher nicht für sowas geeignet?
Besser gefragt, welche Kamera eignet sich denn am besten für diese Zwecke?
 

MartinB82

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Hallo Santana,


um die Worte von Robert und Uwe verständlicher zu machen, hier eine knappe Zusammenfassung: offensichtlich braucht an deiner Kamera jedes Objektiv einen eigenen Motor, aber nur sofern du in den Genuss eines Autofokus kommen möchtest.

Der entscheidende Faktor bei der Vogelfotografie ist normalerweise nicht die Kamera, sondern das Nadelöhr ist das Objektiv!


Das liegt daran, dass die Vogelfotografie eine sehr anspruchsvolle Disziplin ist. Die Vögel sind meist klein und sollen trotzdem möglichst Format-füllend (=groß) abgebildet werden. Gleichzeitig haben diese Tiere eine relativ große Fluchtdistanz, d.h. bevor du nahe genug dran bist sind diese schon wieder weg geflogen... ;)

Daher kann die Brennweite 'eigentlich' nicht groß genug sein. Der Haken dabei: je größer die Brennweite, umso größer die Verwacklungsgefahr. Daher soll die Optik möglichst lichtstark sein (um kurze Belichtungszeiten zu ermöglichen), was den Herstellungsaufwand erhöht und das Objektiv schnell sehr teuer macht. Außerdem ist ein großes Objektiv schwerer und kann schnell mehrere Kilogramm wiegen.


Ich würde an deiner Stelle das 650-1300mm von Samyang mal testen, das unter diversen Namen angeboten wird. Es hat eine sehr große Brennweite und ist dafür sehr günstig, bei gleichzeitig ordentlicher Bildqualität. Außerdem lässt es sich zur Not auch 'freihand' ohne Stativ benutzen. Fokussiert werden muss allerdings manuell, was ca. 2-3 Sekunden dauert. So viel Geduld haben gerade Singvögel nicht immer :rolleyes:. Wenn du allerdings ein Nest fotografierst reicht es, einmal darauf scharf zu stellen und nur auf den richtigen Moment (z.B. An- & Abflug der Elterntiere) zu warten.


Wenn ich mich recht erinnere, hast du bereits einige sehr schöne Fotos in dieser Disziplin hinbekommen, oder nicht?


Viele Grüße
Martin
 
cacapoule

cacapoule

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wenn du nicht stundenlang im ansitz dösen möchtest kommen solch lange tüten eh nicht in frage (im moment frag ich mich warum das 800mm sigma mehrere tausender kostet, wenn das samyang schon für unter 100€ zu bekommen ist (!) - obs da wohl doch an der qualität mangelt?)

ideal wär so etwas wie ein 150-500 mit os, da hast du ausreichend brennweite, bist flexibel und gibst kein vermögen aus - für foggies langt es alle mal, zumal hier das wesentliche nicht wirklich die maximale brennweite sondern die erfahrung ist. so scheu sind die biester gar nicht, dafür aber neugierig und verfressen.

caca
 
Santana

Santana

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Hallo Santana,


um die Worte von Robert und Uwe verständlicher zu machen, hier eine knappe Zusammenfassung: offensichtlich braucht an deiner Kamera jedes Objektiv einen eigenen Motor, aber nur sofern du in den Genuss eines Autofokus kommen möchtest.

Der entscheidende Faktor bei der Vogelfotografie ist normalerweise nicht die Kamera, sondern das Nadelöhr ist das Objektiv!


Das liegt daran, dass die Vogelfotografie eine sehr anspruchsvolle Disziplin ist. Die Vögel sind meist klein und sollen trotzdem möglichst Format-füllend (=groß) abgebildet werden. Gleichzeitig haben diese Tiere eine relativ große Fluchtdistanz, d.h. bevor du nahe genug dran bist sind diese schon wieder weg geflogen... ;)

Daher kann die Brennweite 'eigentlich' nicht groß genug sein. Der Haken dabei: je größer die Brennweite, umso größer die Verwacklungsgefahr. Daher soll die Optik möglichst lichtstark sein (um kurze Belichtungszeiten zu ermöglichen), was den Herstellungsaufwand erhöht und das Objektiv schnell sehr teuer macht. Außerdem ist ein großes Objektiv schwerer und kann schnell mehrere Kilogramm wiegen.


Ich würde an deiner Stelle das 650-1300mm von Samyang mal testen, das unter diversen Namen angeboten wird. Es hat eine sehr große Brennweite und ist dafür sehr günstig, bei gleichzeitig ordentlicher Bildqualität. Außerdem lässt es sich zur Not auch 'freihand' ohne Stativ benutzen. Fokussiert werden muss allerdings manuell, was ca. 2-3 Sekunden dauert. So viel Geduld haben gerade Singvögel nicht immer :rolleyes:. Wenn du allerdings ein Nest fotografierst reicht es, einmal darauf scharf zu stellen und nur auf den richtigen Moment (z.B. An- & Abflug der Elterntiere) zu warten.


Wenn ich mich recht erinnere, hast du bereits einige sehr schöne Fotos in dieser Disziplin hinbekommen, oder nicht?


Viele Grüße
Martin
Danke für die hilfreiche Antwort.Ich weiß nicht, ob ich schon schöne Fotos in dieser Disziplin hinbekommen haben...ich meine, ich knippse nur ohne Sinn und ohne Verstand:). Von der Technik usw. habe ich ehrlich gesagt noch gar keine Ahnung. Aber ich will es ja lernen...deshalb bin ich hier:)
Viele Grüße
Ela
 

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