Altes Schätzchen (Bessa I)

19.01.2019
#1

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Guest

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Klaus-R

Klaus-R

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Cooler Antiklook!:giggle::giggle:
Vorgestern kam ENDLICH der Schnittbild-Messsucher .... im Bestzustand .... passend zur alten Voigtländer
Bessa 1, die im Jahr 1949 ihre Vorgängerin ablöste.
Gestern diese Aufnahmen dann und schon heute die Einweihung der Kamera.(y)

Ich habe doch wirklich nach fast genau 20 Jahren mal wieder einen Film eingelegt, belichtet und auch gleich entwickelt .... trocknet gerade!

Bild - 3.JPG

Ein Farb-Negativfilm KODAK Ektar 100.

Das ist ein Rollfilm TYP 120 ... habe gestern mal gegoogelt .... der Typ 120 wird seit ca. 130 Jahren
hergestellt, ist der am häufigsten verwendete Mittelformat-Film und gilt als ebenso zukunftssicher, wie der 135er KB-Film.

Bei den ganz alten Kameras muss man beachten, dass nicht alle Objektive für Farbaufnahmen korrigiert sind. Vor dem Kauf sollte man das ggfls. nachlesen, wenn man Farbe damit aufnehmen möchte.
Die Vaskar-Optik der Voigtländer soll das können ... bald wissen wir's.

Was ich jetzt schon sagen kann ist, dass die Belichtung perfekt passt. Die Negative haben genau die Dichte, die ich als wirklich passend einschätze.

Belichtungsmessung natürlich extern mit dem Gossen SIXTOMAT auch aus der Zeit.

Die C41Entwicklung (ein Standard-Entwicklungsprozess für praktisch alle Farb-negativ-Filme, von Kodak erfunden) war immer ein extrem schwieriges und teures Vergnügen, weil alles auf 38 Grad temperiert werden musste. Allein die Gerätschaften dafür sind sehr teuer.
Mit dem DIGIBASE SET geht's wohl wirklich bei 20 Grad .... also mit einer simpelen Kippentwicklung
genauso einfach, wie jede SW-Entwicklung .... astrein!

Ich werde weiter berichten ..... sobald die Negative trocken sind, geht's ab damit in den Scanner....

Man .... ist das alles bescheuert! Macht aber irgendwie Spaß der Unfug!

Grüße

Klaus
 
Klaus-R

Klaus-R

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Photos, wie Anno Tubac .... fühle mich tatsächlich in ganz alte Zeiten zurückgebeamt:

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Alternativ auch mal SW .......

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Tja ... Photographieren mit einer nun 70 Jahre alten Kamera ... ein Erlebnis ... eine wirkliche Entschleunigung. Da geht gar nichts "mal eben" oder "schnell mal" .... da muss man höllisch aufpassen,
die gute alte deutsche Wertarbeit auch richtig zu bedienen.
Knipsen OHNE Akku und ohne jegliche Elektronik ..... GEHT!
Sogar der alte Gossen Belichtungsmesser kommt ohne Batterie klar .... seine Photozelle erzeugt den Strom für die Drehspulen-Anzeige selber.

Brachiale digitale Schärfe stellt sich nicht ein und hätte mich auch überrascht. Was mich i.d.T. überrascht, ist das doch merkliche Filmkorn .... klar ... ist ein Farbfilm ... aber bei diesem riesig großen Negativ-Format ist es IMHO doch überraschend präsent.

Grüße und schöne Photos

Klaus
 

Gast11156

Guest
Photos, wie Anno Tubac .... fühle mich tatsächlich in ganz alte Zeiten zurückgebeamt:

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Alternativ auch mal SW .......

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Tja ... Photographieren mit einer nun 70 Jahre alten Kamera ... ein Erlebnis ... eine wirkliche Entschleunigung. Da geht gar nichts "mal eben" oder "schnell mal" .... da muss man höllisch aufpassen,
die gute alte deutsche Wertarbeit auch richtig zu bedienen.
Knipsen OHNE Akku und ohne jegliche Elektronik ..... GEHT!
Sogar der alte Gossen Belichtungsmesser kommt ohne Batterie klar .... seine Photozelle erzeugt den Strom für die Drehspulen-Anzeige selber.

Brachiale digitale Schärfe stellt sich nicht ein und hätte mich auch überrascht. Was mich i.d.T. überrascht, ist das doch merkliche Filmkorn .... klar ... ist ein Farbfilm ... aber bei diesem riesig großen Negativ-Format ist es IMHO doch überraschend präsent.

Grüße und schöne Photos

Klaus
Hi, sieht alles wirklich cool aus, mein Glückwunsch, dass alles so gut passt und hab viel Freude und Spaß daran (y). vg :)
 
Klaus-R

Klaus-R

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..... habe ganz schön geschwitzt!

Ich musste mir natürlich auch eine "neue" Kipp-Entwicklungsdose kaufen.:giggle:
Beim Gurgeln entecke ich doch wirklich einen gaaanz alten Bekannten .... die Photax-Dose.

Entwicklungstank PHOTAX ® für 120,220,126 & 35mm Film Entwicklungsdose Auto-Feed | eBay

Genau mit dem Dingen hatte ich vor 20 Jahren zuletzt entwickelt.

Die Spule ist sehr interessant ..... man muss dank zweier kleiner Kugeln beim Einziehen des Filmes nicht mit den Fingern
stoppen (wie bei den Jobo Spulen) sondern einfach nur "gegensinnig" verdrehen. Die kleinen Stahlkugeln sorgen automatisch für den
Einzug des Films in die Spule.

Genau soooo hatte ich das auch noch in Erinnerung ... klappt bei 35mm Filmen absolut klasse!
Mit dem KODAK 120er hatte ich im Dunkelsack leider ziemlichen Wiggel ....:rolleyes::rolleyes:

Nachdem ich den vom Filmträger gelöst hatte war der dermaßen "verdrillt" bzw "gekringelt", dass ich ziemlichen Fummel hatte
den auf die mir als klasse in Erinnerung befindliche Spule zu fädeln. Irgendwie fehlte da die dritte Hand .....

Man muss es ja nunmal "BLIND" können ..... mir wurde vor Jahrzehnten da mal von einem Könner die Hand geführt .....
unwahrscheinlich, dass ich mal jemanden anlernen werde .... die Zeit ist einfach vorbei!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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Gast11156

Guest
..... habe ganz schön geschwitzt!

Ich musste mir natürlich auch eine "neue" Kipp-Entwicklungsdose kaufen.:giggle:
Beim Gurgeln entecke ich doch wirklich einen gaaanz alten Bekannten .... die Photax-Dose.

Entwicklungstank PHOTAX ® für 120,220,126 & 35mm Film Entwicklungsdose Auto-Feed | eBay

Genau mit dem Dingen hatte ich vor 20 Jahren zuletzt entwickelt.

Die Spule ist sehr interessant ..... man muss dank zweier kleiner Kugeln beim Einziehen des Filmes nicht mit den Fingern
stoppen (wie bei den Jobo Spulen) sondern einfach nur "gegensinnig" verdrehen. Die kleinen Stahlkugeln sorgen automatisch für den
Einzug des Films in die Spule.

Genau soooo hatte ich das auch noch in Erinnerung ... klappt bei 35mm Filmen absolut klasse!
Mit dem KODAK 120er hatte ich im Dunkelsack leider ziemlichen Wiggel ....:rolleyes::rolleyes:

Nachdem ich den vom Filmträger gelöst hatte war der dermaßen "verdrillt" bzw "gekringelt", dass ich ziemlichen Fummel hatte
den auf die mir als klasse in Erinnerung befindliche Spule zu fädeln. Irgendwie fehlte da die dritte Hand .....

Man muss es ja nunmal "BLIND" können ..... mir wurde vor Jahrzehnten da mal von einem Könner die Hand geführt .....
unwahrscheinlich, dass ich mal jemanden anlernen werde .... die Zeit ist einfach vorbei!

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Klaus
..... ich habe die Jobo-Dose, stimmt.... eine Fummelei ist es, wie heisst es so schön - Übung macht den Meister - :LOL:, danke für die Info! vg :)
 
nordhamburger

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Moin Klaus,
das ist ja wirklich ein Ausflug in die Vergangenheit, das ist bei mir mittleweile auch weit über 35 Jahre her.
Aber damals war es noch Stand der Technik, was wurde ich belächelt als ich in der Kollegenrunde erzählte,
dass ich Filme selber entwickle und Abzüge selbst mache...
Dann gab es die ersten Volkshochschulkurse i.S. Fotografie. Hier erlernte ich mit Gleichgesinnten Farbaufnahmen im "Ciba-Chrome-Verfahren" herzustellen.
Plötzlich konnte man Farbabzüge von Dias im Rollentank auf dem Küchentisch herstellen.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Chemikalien heute als Sondermüll deklariert werden müßten.
Der Preis der ersten Abzüge war schon heftig, später habe ich Abzüge erstellen lassen. Das wurde mit der Zeit deutlich billiger...
2016 gab es von Ifochrome (?)noch einmal eine Ankündigung eines änlichen Verfahrens, aber was daraus geworden ist, kann ich nicht sagen.
Irgendwann in den Neunzigern habe ich mit einer Agfa von 1937 einen vorhandenen Rollfilm verbraucht, der schon über 20 Jahre alt war. Das Ergebnis war ernüchternd, unsere Großmutter, auch Fotografin, hatte die
Sachen an mich abgetreten, damit ich mal mit einem "Profigerät" fotografiere. Ich bin dann bei Spiegelreflex
geblieben. Das war alles etwas einfacher.
Aber ich werde im Frühjahr die Agfa mal aus der Vitrine holen, um einen Film durchzuziehen.

Ein solcher Ausflug in die Vergangenheit, wie du ihn jetzt erlebt hast, finde ichschon spannend.
Da sieht man, wie sich die Technik entwickelt hat. Ich vermag auch nicht zu sagen, wohin die Foto-Technik sich entwickelt. Es gibt ja auch schon wieder "Retro-Trends", wie hier im Forum auch schon berichtet wurde.

Dabei fällt mir gerade ein, in der Vitrine steht noch meine Nikon F4s, und Filme liegen im Gefrierschrank,
man müsste nur mal losgehen....man ist das draußen kalt....ich glaub ich mach das morgen...:giggle:(y)(y)
 
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Au Mann !
s/W Entwicklung habe ich vor undenklichen Zeiten auch gemacht mit der guten alten Jobo-Dose.
Mein "Labor" stand dann bei meinen Eltern im Keller, so konnte ich einiges immer aufgebaut lassen. Strom habe ich mir selbst vom Elternschlafzimmer aus (Erdgeschoss) direkt in den Keller darunter gelegt um den Vergrößerer nebst Rotlichtleuchte nutzen zu können. Schöner "Nebeneffekt" für meine Eltern: sie hatten im Keller Licht und nicht nur durch das viel zu kleine Kellerfenster. Später habe ich dann noch Diafilme auch nach dem Ciba-Chrome-Verfahren entwickelt, aber das ist auch schon sehr lange her. Vom damaligen Equipment ist nichts mehr übrig, alles mal weggegeben.
 
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Moin,
mein ganzes Equipment habe ich auch, von Entwicklungsdosen bis zum Durst-Vergrößerer,
verkauft. Heute könnte ich mir in den Allerwertesten treten...
 
Klaus-R

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Hallo zusammen,

vielen Dank für das Interesse.:giggle: Filme entwickeln finde ich ja schon noch interessant .... nicht zuletzt deswegen, weil es keine ganz großen Bildsensoren gibt.
Aber anschließend würde ich dann doch per SCAN auf den Rechner verlagern .... so ein digitales Photolabor kann eben doch unendlich viel mehr, als die gute alte Dunkelkammer .... von den Kosten und dem Platzbedarf mal ganz zu schweigen.
Neee ... mit stundenlang im Dunkelen Hocken fang' ich nicht mehr an.:giggle:

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Klaus
 
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Gast11156

Guest
Hallo zusammen,

vielen Dank für das Interesse.:giggle: Filme entwickeln finde ich ja schon noch interessant .... nicht zuletzt deswegen, weil es keine ganz großen Bildsensoren gibt.
Aber anschließend würde ich dann doch per SCAN auf den Rechner verlagern .... so ein digitales Photolabor kann eben doch unendlich viel mehr, als die gute alte Dunkelkammer .... von den Kosten und dem Platzbedarf mal ganz zu schweigen.
Neee ... mit stundenlang im Dunkelen Hocken fang' ich nicht mehr an.:giggle:

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Klaus
..... stimmt, da hast Du völlig recht! Die Digitalisierung in einem guten Dunkelkammerprogramm gibt dem analogen Bild erst die perfekte Qualität, auch da muss man sich auskennen 😄. vg :)
 
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