ThomasRS
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So man sich denn schon in Bunyola herumtreibt, siehe http://www.bilderforum.de/t25127-raixa-millemallemania-teil-1-a.html
sollte man die paar Klicks bis zum Mauttunnel am Ortsausgang
Richtung Soller auch noch in Kauf nehmen.
Hier findet man das nächste Stück Geschichte, das bis in maurische
Zeiten zurückreicht. Die Gärten von Alfabia. Ein Landgut, das ursprünglich
auch von den Sarazenen gegründet wurde.
Geschichtlich interessant ist es, weil der arabische Besitzer damals
mit den christlichen "Befreiern" zusammenarbeitete und daher das Gut
behalten durfte.
Später wurde das Anwesen allerdings verkauft und dann von irgendwelchem
Grossgrundgeschmeiss runtergewirtschaftet.
Überschwänglich angekündigt und beweihräuchert in jedem zweiten
Reiseführer oder Büchlein kommt das Dingens etwas verhalten ums Eck.
Die Schönheit erschliesst sich erst nach und nach, vor Allem aber
erst dann, wenn man mal für ein paar Minuten allein dort ist.
Und das passiert hier tatsächlich, zumindest in der touribusfreien
Nachsaison. Plötzlich ist niemand mehr da und es wird still und
friedlich.
Dann werden aus dem oberflächlichen Verfall und dem doch spürbaren
Pflegedefizit kleine Stimmungen, die man ernsthaft geniessen kann.
Ein kleiner Wermuthstropfen noch.
Im Herrenhaus (absolut sehenswert) gibt es seit Sommer wohl ein
ziemlich eng ausgelegtes Fotoverbot. Schade, dass an "unserem" Tag
gerade arg drauf geachtet wurde, weil der Propagandachef vor Ort
wohl einen schlechten Tag hatte
Die Bildlein zum Texte:
Blick über den Hof zum Haupthaus.


Frühmallorquinische Sanitäranlage? Fischtreppe? Autobahn für Wasserratten? Who knows?

Kein toter Winkel

Panoramatisierter Blick über Eck.

Wer hier die Macht hatte, hatte auch aus dem Ankleidezimmerchen 'nen netten Blick nach draussen.

sollte man die paar Klicks bis zum Mauttunnel am Ortsausgang
Richtung Soller auch noch in Kauf nehmen.
Hier findet man das nächste Stück Geschichte, das bis in maurische
Zeiten zurückreicht. Die Gärten von Alfabia. Ein Landgut, das ursprünglich
auch von den Sarazenen gegründet wurde.
Geschichtlich interessant ist es, weil der arabische Besitzer damals
mit den christlichen "Befreiern" zusammenarbeitete und daher das Gut
behalten durfte.
Später wurde das Anwesen allerdings verkauft und dann von irgendwelchem
Grossgrundgeschmeiss runtergewirtschaftet.
Überschwänglich angekündigt und beweihräuchert in jedem zweiten
Reiseführer oder Büchlein kommt das Dingens etwas verhalten ums Eck.
Die Schönheit erschliesst sich erst nach und nach, vor Allem aber
erst dann, wenn man mal für ein paar Minuten allein dort ist.
Und das passiert hier tatsächlich, zumindest in der touribusfreien
Nachsaison. Plötzlich ist niemand mehr da und es wird still und
friedlich.
Dann werden aus dem oberflächlichen Verfall und dem doch spürbaren
Pflegedefizit kleine Stimmungen, die man ernsthaft geniessen kann.
Ein kleiner Wermuthstropfen noch.
Im Herrenhaus (absolut sehenswert) gibt es seit Sommer wohl ein
ziemlich eng ausgelegtes Fotoverbot. Schade, dass an "unserem" Tag
gerade arg drauf geachtet wurde, weil der Propagandachef vor Ort
wohl einen schlechten Tag hatte
Die Bildlein zum Texte:
Blick über den Hof zum Haupthaus.


Frühmallorquinische Sanitäranlage? Fischtreppe? Autobahn für Wasserratten? Who knows?

Kein toter Winkel

Panoramatisierter Blick über Eck.

Wer hier die Macht hatte, hatte auch aus dem Ankleidezimmerchen 'nen netten Blick nach draussen.













