Afrika individuell entdecken
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Afrika individuell entdecken Beitrag #1
Die totale Freiheit gibt es auch in Afrika nicht überall. In Westafrika wird rechts gefahren. In Ost- und dem südlichen Afrika links. Dramatisch wird es wenn man vom Senegal (Rechtsverkehr) in den Handtuchstaat Gambia fährt mit Linksverkehr. In West- und Ostafrika miete ich einen Geländewagen mit Fahrer. Wir übernachten dann in Lodges und Camps.
Das südliche Afrika als Selbstfahrer. Unser Geländewagen ist voll ausgestattet. Über 300 Liter Treibstoff an Bord. Zusatztanks unter dem Fahrzeug. Im schweren Gelände sind 20 Liter/100 km und mehr durchaus normal. Oben auf dem Dach sind die Zelte. In wenigen Minuten aufgeklappt. In jedem Zelt genug Platz für 2 Personen. Ausreichend dicke Matratzen. Bettwäsche. Plastikkisten für den Proviant. Kühltruhe, komplette Küchenausstattung, Stühle, Tisch usw. alles vorhanden. Oben schläft man in luftiger Höhe wie Gott in Frankreich. Nachts kommen neugierige Löwen und Hyänen und beschnüffeln das Gefährt. Morgens wird zuerst nachgeschaut, wer uns besucht hat. Nichts draußen lassen, ist garantiert verschwunden. Absolut ungefährlich. Oben sitzen die Beine und Seele baumeln lassen. In die beginnende Nacht schauen. Ein oder zwei kühle Windhoek Lager. Das Leben kann so schön sein.
Brunch am Bahndamm
Es ist sein Reich. Wir sind nur gedultete Gäste. Elefantenbesuch in den Mana Pools in Zimbabwe am Ufer des Zambezi. Der große Bulle kam jeden Tag vorbei. Es ist sein täglicher Weg am Ufer entlang. Er hat nie etwas beschädigt. Alles auflassen.
Extrem gefährliche Situationen können entstehen wenn Obst vorhanden ist. Dann sind Elefanten nicht mehr zu halten.
Re: Afrika individuell entdecken
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Afrika individuell entdecken Beitrag #2
Eine Wahnsinns tolle Geschichte


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So was kann man nur in Afrika erleben :daumen:, das sind die Momente die einem im Gedächtnis bleiben und man immer davon erzählen kann

. Nach Wasser sieht das in der Richtung aber nicht aus ... Das muss dann genau hinter dir gewesen sein oder???
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Afrika individuell entdecken Beitrag #3
Hallo Rico,
du entwickelst dich zum Afrikafan. Aber Vorsicht, wer einmal da war muß immer wieder hin. Das wird vom "Virus afrikanus" ausgelöst.
Der Fluß ist direkt auf der rechten Seite. In den Fotos vorher nicht sichtbar.
Diesen Platz suchen wir immer wieder auf.
Gruß
Papa Simba
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Afrika individuell entdecken Beitrag #4
Vielen Dank für deine tolle Reportage!
Ich war noch nie in Afrika und du hast mir richtig Geschmack darauf gemacht. Vielleicht schaffe ich es ja, einmal in den kommenden Jahren einen Fotoreise (und nicht nur) auf den Schwarzen Kontinent zu unternehmen.
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Afrika individuell entdecken Beitrag #5
Hallihallo!
Ich bedanke mich an dieser Stelle auch mal für die vielen tollen Eindrücke
aus Afrika! Werde es wohl gesundheitlich und finanziell in diesem Leben
nicht mehr auf den schwarzen Kontinent schaffen. Umso schöner ist es,
zumindest im Bilde etwas mitzubekommen von dort.
Wasser war ein interessantes Stichwort!
Ich sehe auf der Ladefläche 5l bzw 10l-Flaschen, wie es sie auch in jedem
polnischen

Supermarkt gibt. Kauft ihr die in den Orten, oder destilliert
ihr feuchten Sand a la Rüdiger Nehberg, oder wie funktioniert die
kontinuierliche Wasserversorgung?
Grüße vom Waldschrat aus Berlin!
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Afrika individuell entdecken Beitrag #6
Hallo,
danke für das Interesse. Wir müssen völlig autark sein. Manche Geländewagen haben einen eingebauten 20-30 Liter Wassertank. Trinkwasser kaufen wir in 5 L durchsichtigen Plastikflaschen, Die sind im südlichen Afrika überall, selbst im kleinsten Shop erhältlich. Dann sind 2 schwarze Plastikkanister a. 25 Liter an Bord. Das Wasser haben wir im Regelfall auf den Tankstellen gezapft. Mit Silbernitrat wird es keimfrei gemacht. Das Wasser kann unbedenklich getrunken werden. Sollten mal alle „Stricke reißen“ in den trockenen Flussbetten ist meist bereits in ca. 1 Meter Tiefe Wasser.
Sigi gräbt.
Nach Gold oder Diamanten buddeln wir nicht. Wir wollen für die Tiere zwei Wasserlöcher graben. Bei den scheinbar trockenen Flüssen fließt Wasser im Untergrund. Elefanten werden die Löcher erweiteren, dann kommen auch die anderen Tiere ans Wasser.
Uli gräbt.
Es ist eine sehr schweißtreibende mühevolle Arbeit, weil der feine Sand immer nachrieselt. Im Zambezi Valley ist es sehr heiß. Das Thermometer klettert bis auf vierzig Grad. Wie auf den Fotos zu sehen ist, wird der Sand bereits nach knapp 50 Zentimetern feucht.
Uli wollte es nicht glauben, das der trockene Fluß im Untergrund Wasser führt. Er hielt es für eine verrückte Idee bei der Hitze nach Wasser zu graben. Uli wollte es nicht glauben, das der trockene Fluß im Untergrund Wasser führt. Er hielt es für eine verrückte Idee bei der Hitze nach Wasser zu graben.
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Afrika individuell entdecken Beitrag #7
Sehr interessant, dieses "Making of".
Werner
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Afrika individuell entdecken Beitrag #8
Hallo Werner,
wir machen das nicht zum Spaß. Am nächsten Tag konnten wir sehen dass Elefanten die Löcher erheblich erweitert hatten. In der Nacht oder am frühen Morgen, das ergibt sich aus den prints, waren Impalas, Kudus (Antilopen) und 2 Löwen zum Trinken da. Leider ziehen die Elefanten weiter. Die Löcher versanden.
Gruß
Papa Suimba
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