Klaus-R
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Hallo zusammen,
heute auf dem Trödel (und ja, ich liebe Trödelmärkte ... bin da oft) ... und mal wieder was gefunden ....

Die Firma Walther kennt man bis heute. Bekannt ist sie eigentlich für Handfeuerwaffen seit mehr als 100 Jahren. Zuletzt machten Polizeiwaffen mit regelmäßigen Ladehemmungen leider negativ-Schlagzeilen für Carl Walther Schusswaffen ....
Nun ... nach Ende des ersten Weltkrieges musste man sich bei Walther etwas anderes ausdenken! Die Schusswaffenproduktion wurde durch den "Versailler Vertrag" zunächstmal verboten und die Firma begann damit, shehr hochwertige Rechenmaschinen zu fertigen. Zunächst nur für Handbetrieb, später auch elektrisch angetrieben. Die Produktion solcher Maschinen wurde bis Anfang der 1970er Jahre fortgesetzt, bis dann die Computertechnik natürlich solche Feinmechanik erübrigte....
Faszinierend!!!
Ich habe heute eine Walther RMZ Rechenmaschine für Handbetrieb gekauft.
Sehr guter Zustand. Nachdem ich sie mit WD40 durchgeölt habe, rechnet sie auch noch was schneller ....
Schwierig zu datieren ist sie ... erstaunlicherweise gibt es nicht allzuviele Informationen darüber. Ich sage mal mutig (nach allem was ich heute lesen konnte, dass dieses Modell aus den frühen 1930ern stammen muss.
Wie aber geht sowas ... wie rechnet man damit??
Nun .. Addieren, subtrahieren habe ich schnell herausfummeln können, für das Multiplizieren habe ich dann 'ne Stunde gebraucht ... für das Dividieren habe ich das Internet befragen müssen ... heidewitzka ... da war mei IQ nicht ausreichend .. geht aber, wenn man weiß, wie.
Beim Dividieren bleibt (wenn ich es komplett richtig verstanden habe?) der sog. "Rest" unberücksichtigt. Für Negative Zahlen habe ich auch keine Lösung anzubieten ... aber ... immerhin ... erstaunlich, was sich mit Feinmechanik so alles machen lässt.
Ich habe nicht wirklich viel Geld für dieses uralte Stück Deutsche Wertarbeit bezahlt ... umso mehr ist mir dann die Kinnlade heruntergefallen, als ich am Rechner saß und sah, was eine solche Maschine im funktionsfähigen Zusatand tatsächlich wert ist.

Ich habe weiter geforscht, was solche "Bürotechnik um 1930 wert war .... unfassbar ... die Walther hatte den Gegenwert eines Jahresgehaltes eines Facharbeiters. Sowas stand in Großbüros und in den Ingenieurabteilungen großer Firmen .... da sind moderne Dektop-Computer heute ein Witz dagegen. Für mich nur schwer vorstellbar auch wenn ich selber noch in der ganz analogen Zeit zur Welt kam.
Aber Schluss jetzt ... gucken wir mal, wie 1930 maschinell gerechnet wurde.
Photos Sony A7rII + SIGMA 90mm/f:2,8 MACRO
#1

#2

#3

#4

#5

#6

geht weiter ....
heute auf dem Trödel (und ja, ich liebe Trödelmärkte ... bin da oft) ... und mal wieder was gefunden ....
Die Firma Walther kennt man bis heute. Bekannt ist sie eigentlich für Handfeuerwaffen seit mehr als 100 Jahren. Zuletzt machten Polizeiwaffen mit regelmäßigen Ladehemmungen leider negativ-Schlagzeilen für Carl Walther Schusswaffen ....
Nun ... nach Ende des ersten Weltkrieges musste man sich bei Walther etwas anderes ausdenken! Die Schusswaffenproduktion wurde durch den "Versailler Vertrag" zunächstmal verboten und die Firma begann damit, shehr hochwertige Rechenmaschinen zu fertigen. Zunächst nur für Handbetrieb, später auch elektrisch angetrieben. Die Produktion solcher Maschinen wurde bis Anfang der 1970er Jahre fortgesetzt, bis dann die Computertechnik natürlich solche Feinmechanik erübrigte....
Faszinierend!!!
Ich habe heute eine Walther RMZ Rechenmaschine für Handbetrieb gekauft.
Sehr guter Zustand. Nachdem ich sie mit WD40 durchgeölt habe, rechnet sie auch noch was schneller ....
Schwierig zu datieren ist sie ... erstaunlicherweise gibt es nicht allzuviele Informationen darüber. Ich sage mal mutig (nach allem was ich heute lesen konnte, dass dieses Modell aus den frühen 1930ern stammen muss.
Wie aber geht sowas ... wie rechnet man damit??
Nun .. Addieren, subtrahieren habe ich schnell herausfummeln können, für das Multiplizieren habe ich dann 'ne Stunde gebraucht ... für das Dividieren habe ich das Internet befragen müssen ... heidewitzka ... da war mei IQ nicht ausreichend .. geht aber, wenn man weiß, wie.
Beim Dividieren bleibt (wenn ich es komplett richtig verstanden habe?) der sog. "Rest" unberücksichtigt. Für Negative Zahlen habe ich auch keine Lösung anzubieten ... aber ... immerhin ... erstaunlich, was sich mit Feinmechanik so alles machen lässt.
Ich habe nicht wirklich viel Geld für dieses uralte Stück Deutsche Wertarbeit bezahlt ... umso mehr ist mir dann die Kinnlade heruntergefallen, als ich am Rechner saß und sah, was eine solche Maschine im funktionsfähigen Zusatand tatsächlich wert ist.
Ich habe weiter geforscht, was solche "Bürotechnik um 1930 wert war .... unfassbar ... die Walther hatte den Gegenwert eines Jahresgehaltes eines Facharbeiters. Sowas stand in Großbüros und in den Ingenieurabteilungen großer Firmen .... da sind moderne Dektop-Computer heute ein Witz dagegen. Für mich nur schwer vorstellbar auch wenn ich selber noch in der ganz analogen Zeit zur Welt kam.
Aber Schluss jetzt ... gucken wir mal, wie 1930 maschinell gerechnet wurde.
Photos Sony A7rII + SIGMA 90mm/f:2,8 MACRO
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geht weiter ....






