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Sigma 18-200 nightmare

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Alt 10.05.2017, 17:35   #1
Scotty60
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Standard Sigma 18-200 nightmare

Schönen gute Tag zusammen!

Ich weiß nicht, ob ich überzogene Erwartungen habe, oder ob beim Sigma Service und beim Qualitätscheck Blinde mit Schäferhunden rumlaufen. Aber nun mal chronologisch vorgegangen.

Nach knapp 2 Jahren lieferte mein altes 18-200 Zoom, der Vorgänger der Contemporary Serie, matschige Bilder. Also eingeschickt im Rahmen der Garantie, später musste ich auch die SD1 einschicken, obwohl ich dem Service schrieb, manuelle Fokussierung patzt ebenfalls, das 150-500 Objektiv dagegen brillierte an der SD1. Es wurde auch etwas ersetzt, Linsenführung glaube ich, Klang gut, allerdings war das Ergebnis unverändert schlecht. Also wieder eingeschickt, und wenige Wochen später kam das Objektiv wieder repariert zurück. Die Schärfe war nur unwesentlich besser, das Ergebnis ernüchternd. Insbesondere konnte man den schwergängigen Zoomring nur mit 2 Händen ruckartig bedienen. Also wieder zurückgeschickt mit gepfefferten Begleitschreiben. Ich bot an, gegen einen entsprechenden Aufpreis Sigma ein Contemporary Objektiv abzukaufen, da man das Problem nicht in den Griff bekam. Zwei Monate nach der ersten Einsendung erhielt ich ein neues Objektiv, sogar aus der Contemporary Serie. So richtig glücklich unternahm ich Wochen später erste Tests und war geschockt von den Ergebnissen! mein Nikon D750 mit einem billigen Tamron 70-300 Objektiv war da um Längen besser. Da ich mittlerweile an mir zweifle, ob ich an so einem 11 fach Extremzoom vielleicht zu hohe Erwartungen stelle, involviere ich nun Euch und gebe paar Links an zu einem Vergleichtest mit einem Sigma 150-500 Zoom, allerdings auch bei f=200 mm benutzt an der SD1M. Gerne höre ich Eure geschätzte Meinung! Maßstab ist für mich die Art Maserung des Holzes, die wie ein schlechter Anstrich aussieht:

www.uwe-haferland.de/public/18-200_1.jpg
(fokussiert auf die Maserung des Holzes)

www.uwe-haferland.de/public/18-200_2.jpg
(fokussiert auf den Kasten)

www.uwe-haferland.de/public/150-500_1.jpg
(fokussiert auf die Maserung des Holzes)

www.uwe-haferland.de/public/150-500_2.jpg
(fokussiert auf den Kasten)

Herzliche Grüße

Uwe
Scotty60 ist offline  
Alt 10.05.2017, 17:35   #1
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Hast du schon mal in Fotos nach Rezept nachgelesen?
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
Scotty60 ist offline  
Alt 10.05.2017, 18:44   #2
Steffen1207
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Zitat:
Zitat von Scotty60 Beitrag anzeigen
...ob ich an so einem 11 fach Extremzoom vielleicht zu hohe Erwartungen stelle...
M.M.n. ist das so...


Moin Uwe,

was ich sehe, sieht doch für so ein "Suppenzoom" wirklich ordentlich aus. Wenn mich einer fragt. Da habe ich schon deutlich schlechteres gesehen.

Achso: Bei 200mm Brennweite, f/8 und dieser Entfernung zum Motiv dürfte es übrigens reichlich egal sein, ob du nun auf die Holzmaserung oder den Kasten fokussiert hattest.
Steffen1207 ist offline  
Alt 10.05.2017, 19:34   #3
Klaus-R
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... ich kann überhaupt kein Problem erkennen??!

Die 18-200er SIGMAs streuen in der Qualität ... das ist bekannt. Ich habe zwei sehr gute, hatte aber zum Vergleich auch schonmal eine ziemliche Scherbe hier zum Vergleich ... da hatte ich mich damals wirklich auch gefragt, wie sowas die Endkontrolle bei SIGMA geschafft hatte.

Qualitätsunterschiede zeigen sich bei dieser Optik allerdings eher mal am kurzen Ende. Der Telebereich ist da eher unkritisch.

Wenn so ein 18-200er SIGMA wirklich in Ordnung ist, dann liefert es IMHO erstaunlich gute Bildergebnisse.

Ich habe hier übrigens mal Testshots von einem 18-270mm Tamron (an CANON) gezeigt. Auch das war grottenschlecht ... übrigens bei allen Brennweiten. Auch beim Tamron scheint es also Gurken zu geben ... denn ich habe schon sehr ansprechende Aufnahmen davon im Netz gesehen.

Grüße

Klaus
Klaus-R ist gerade online  
Alt 10.05.2017, 20:00   #4
Scotty60
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Hallo Klaus,

kann ich deiner Antwort entnehmen, daß bei meinem Zoom auch eine Gurke vorliegt, das Ding also unterdurchschnittlich ist?
LG

Uwe
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Alt 10.05.2017, 20:27   #5
Peter_M
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Ich finde nun keine Aufnahme gurkig, allerdings erstaunt mich das der Unschärfebereich hinter dem Kasten früher anfängt als vor dem Kasten.
Optisch ist das prinzipiell anders außer die Kamera oder die Objektive haben Frontfokus.
Peter_M ist offline  
Alt 10.05.2017, 20:45   #6
Scotty60
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Hallo Klaus!

Schärfentiefe müsste genug vorhanden sein bei etwa 100 m Abstand zum Objekt und f/8. Zwischen Haus und Kasten sind bestenfalls 1 m Abstand vorhanden.
BG

Uwe
Scotty60 ist offline  
Alt 10.05.2017, 22:23   #7
Klaus-R
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Zitat:
Zitat von Scotty60 Beitrag anzeigen
Hallo Klaus,

kann ich deiner Antwort entnehmen, daß bei meinem Zoom auch eine Gurke vorliegt, das Ding also unterdurchschnittlich ist?
LG

Uwe
Nein! Ja eben nicht! Ich finde das Objektiv absolut in Ordnung! Was soll denn da jetzt "nightmare" sein?

Wie die Optik bei den (IMHO viel kritischeren) kürzeren Brennweiten aussieht, kann ich ja so nicht beurteilen ... bei 200mm habe ich da absolut nichts zu beanstanden.

Die Dinger schwächeln (wenn Du eine Gurke hast) um die 75mm, um die 35mm und bei 18mm. Bei 200mm sind Schwächen eigentlich nicht zu erwarten.

Es ist eine absolute Höchstleistung, dass es heutzutage wirklich möglich ist, anständig scharfe und CA-arme Objektive mit solchen irrsinnigen Zoombereichen zu fertigen ... das hätte man vor 15Jahren für absolut unmöglich gehalten. Das Problem ist, dass solche "Viellinser" extrem aufwendig konstruiert und vor allem zu fertigen sind. Minimalste Fertigungsabweichungen machen eine geniale Konstruktion deswegen schnell zur Gurke.

Grüße

Klaus

Geändert von Klaus-R (12.05.2017 um 15:41 Uhr)
Klaus-R ist gerade online  
Alt 10.05.2017, 22:25   #8
oz75
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Zitat:
Zitat von Scotty60 Beitrag anzeigen
Gerne höre ich Eure geschätzte Meinung! Maßstab ist für mich die Art Maserung des Holzes, die wie ein schlechter Anstrich aussieht:
Hallo Uwe,

ich denke, dass die Linse i.O. ist. Das Gesehene entspricht m.E. in etwa der möglichen optischen Auflösung. Und das potthäßliche Bokeh ist nunmal auch ein Tribut, den man bei Superzooms häufig "entrichten muss".

Dass ein 70-300 besser auflöst, verwundert mich übrigens nicht. Die Dinger sind im Allgemeinen grundsolide.

Ich hatte mal ein 18-200 von Sigma, welches um Längen schlechter abbildete. Ich habe es dann für Retroadapter-Makros verwendet. Da war es dann besser...

Gruß,
Oz

Geändert von oz75 (11.05.2017 um 05:54 Uhr) Grund: RSK
oz75 ist offline  
Alt 10.05.2017, 22:39   #9
Klaus-R
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.... ich bin da der "Glücksritter". Ich habe im Laufe der Jahre ein 18-200er NON OS und (als Beifang) zwei 18-200er OS (alle für SIGMA SA) ergattert. Die sind alle drei spitze!
Deswegen hatte ich jahrelang das "Geheule" um diese Hyperzooms gar nicht verstanden. Ich dachte immer ... die spinnen, die Jungs.

Inzwischen weiß ich aber, dass es nicht wenige Gurken davon gibt ... da kann man wirklich Pech haben, was ich unvertretbar finde!!! Das muss ab Werk aussortiert werden und sollte nicht bei den Kunden für Frust sorgen!!

Wohl gleichmäßiger gut sind wohl die 18-125er SIGMAs für APS-C. So eines habe ich für CANON ... ist wirklich einwandfrei und sehr zu empfehlen.

Was das Bokeh angeht .... nun ... alles geht wirklich nicht. Schöne Bokehs sind erfahrungegemäß von Festbrennweiten mit möglichst wenigen Glas-Luft Übergängen (wenig Linsen oder möglichst viele Gruppen) und von Objektiven mit vielblättrigen Blenden zu erwarten.

Ich habe auch Zooms, die bokehschön sind ... die haben dann aber sehr überschaubare Zoombereiche.

Grüße und schöne Photos

Klaus
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Alt 11.05.2017, 07:33   #10
Scotty60
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Danke dir Klaus für deine Antwort!

Dann werde ich mir ein Zoom kaufen mit kürzerem Bereich, etwa 18-70 mm. Die Bereiche von 10 - 20 mm und 150 -500 mm sind bei mir schon sehr gut besetzt. Insbesondere das Telezoom stampft ja das 18-200 mm bei 200 mm in den Boden, was bei mir der Nightmare ist, da eklatanten Unterschiede.
BG

Uwe
Scotty60 ist offline  
Alt 12.05.2017, 15:45   #11
Klaus-R
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Ich habe z.B. das "alte" 17-70mm /2,8-4,0 DC ..... das ist wirklich rattenscharf.

Grüße

Klaus
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Alt 12.05.2017, 16:36   #12
Harald
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Zitat:
Zitat von Klaus-R Beitrag anzeigen
Ich habe z.B. das "alte" 17-70mm /2,8-4,0 DC ..... das ist wirklich rattenscharf.
Das "Alte" wäre dann vermutlich das 17-70mm /2,8-4,5 DC, oder?

Ich habe auch das 18-200 ohne OS, das ist ebenfalls nur mäßig.
Das 17-50 /2.8-4 OS konnte ich zu einem Spottpreis erstehen (wegen reparierbarem Defekt), das ist ganz ok:

1750OS.jpg
Harald ist offline  
Alt 12.05.2017, 16:50   #13
oz75
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Zitat:
Zitat von Harald Beitrag anzeigen
Das "Alte" wäre dann vermutlich das 17-70mm /2,8-4,5 DC, oder?
Oder "das Älteste"...

Ja, das hab' ich.

Beispielbilder an der SD1:

https://www.bilderforum.de/t11867-gu...tml#post129908

Die Linse ist grandios.

Gruß,
Oz
oz75 ist offline  
Alt 13.05.2017, 08:26   #14
Robert
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Das 'Älteste' (die Version ohne OS) hatte ich auch: diese Version des 17-70 bietet leicht abgeblendet eine richtig gute Abbildungsleistung und verfügt dabei über einen schon recht breiten Zoombereich
Robert ist offline  
Alt 26.05.2017, 18:25   #15
Scotty60
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Hallo zusammen!

Nachdem der Sigma Service bei meinen Bildern wie Ihr auch "keine Auffälligkeiten" feststellte, habe ich das 18-200 Contemporary bei Ebay verscherbelt (170 €) und bei rebuy.de mir das Sigma 17-70 2.8-4 gekauft für 205 €, Topzustand. Habe das Objektiv an der SD1M antreten lassen gegen eine Nikon D5300 (ohne AA Filter) und dem soliden Nikon 18-105. Manno, das Sigma 17-70 deklassiert den Kollegen von Nikon, eine brutale Schärfe des Sigmas! Da muss ich mir die Frage stellen, ob eine Festbrennweite der Art Serie noch eine sichtbare Steigerung bringen könnte. Danke für Euren Tipp, der Kauf hat sich gelohnt!
Scotty60 ist offline  
Alt 26.05.2017, 19:17   #16
Janni
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Willst jetz nich wirklich ein Allround-Zoom mit einer Festbrennweite der ART-Serie vergleichen
Denke mal ich weiss wie der Vergleich ausgeht....






Gruss
JAN
Janni ist offline  
Alt 26.05.2017, 19:34   #17
oz75
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Zitat:
Zitat von Janni Beitrag anzeigen
Willst jetz nich wirklich ein Allround-Zoom mit einer Festbrennweite der ART-Serie vergleichen
Och Gottchen, jetzt aber bitte keinen Haarspitzenkatarrh...

Also mit einer Art-Festbrennweite kann man es nicht vergleichen (=Äpfel mit Birnen), aber...

ich mache mal den Vergleich mit einem Art-Zoom: 18-35 vs 17-70 (oldschool ohne OS):

Offen (1,8) ist das 18-35 @18mm in der Bildmitte beugungsscharf. Nicht, dass es ein Bayer mitbekäme (da wären wir wieder beim Haarspitzenkatarrh...).

Um Randscharf abzubilden muss man bei 18mm doch recht ordentlich abblenden. Dann wird der Unterschied zum 17-70 -ziemlich marginal-.

Was nicht marginal ist, ist der Gewichtsunterschied. Da macht das 17-70 mal so richtig Freude.

Gruß,
Oz
oz75 ist offline  
Alt 26.05.2017, 19:36   #18
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Hallo Jan,

nein, ich habe mir lediglich die Frage gestellt, die andere beantworten sollen, das ist der Sinn einer Frage!
Beste Grüße

Uwe
Scotty60 ist offline  
Alt 26.05.2017, 20:41   #19
Janni
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Zitat:
Zitat von Scotty60 Beitrag anzeigen
...nein, ich habe mir lediglich die Frage gestellt, die andere beantworten sollen, das ist der Sinn einer Frage!
Da ich mit meiner Gegenfrage Deine Frage wohl beantwortet habe, ist doch alles gut





Gruss
JAN (der bei seinen kurzen Stoppeln gar kein Haarspitzenkatarrh bekommen kann)
Janni ist offline  
Alt 26.05.2017, 22:27   #20
Scotty60
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So ziemlich Jan, passt schon!
LG

Uwe
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Alt 27.05.2017, 18:56   #21
Klaus-R
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Gute Zoomobjektive haben ihre Berechtigung. In dem Moment, wo ich in einem spontanen Augenblick mit einem guten Zoom den passenden Bildausschnitt realisieren kann, den ich aus der Festbrenweite nur noch croppen kann, hat das Zoom immer gewonnen. Habe ich mit einer Festbrennweite (wieder Spontanaufnahme) zu lang gekettet, kann das Zoom nur besser gewesen sein....

Grüße und schöne Photos

Klaus
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Alt 28.05.2017, 14:40   #22
Scotty60
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Hallo Klaus!

In der Tat haben gute Zooms ihre Berechtigung, keine Frage! Insbesondere erspart man sich Schmutz auf dem Sensor durch die viele Wechselei, und immer den passenden Bildausschnitt zu haben, ist auch eine bequeme Sache. Wobei etwas Bewegung für den richtigen Ausschnitt bei Festbrennweiten auch nicht schadet, wenn möglich.

Apropos Festbrennweite: Ich hatte mein 10 Jahre altes Nikon 50/1.8 mal an meine D750 geschraubt und gegen die SD1M und dem tollen 17-70 mm Zoom bei 35 mm antreten lassen...... Oha, trotz AA Filter der Nikon hat die billige Festbrennweite dem gutem Sigma Zoom noch weitere Steigerungsmöglichkeiten aufgezeigt, wobei ich nicht sicher bin, ob der Test fair war.... Bitte nicht falsch verstehen: Ich will hier keinen Religionskrieg Zoom versus Festbrennweite verursachen!!!!
Scotty60 ist offline  
Alt 28.05.2017, 15:01   #23
Peter_M
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Zitat:
Zitat von Scotty60 Beitrag anzeigen
Insbesondere erspart man sich Schmutz auf dem Sensor durch die viele Wechselei, und immer den passenden Bildausschnitt zu haben, ist auch eine bequeme Sache.
Das ist sicher kein Grund für einen Zoom und auch kein Argument. Ich knipse fast nur mit Festbrennweiten und muss nicht öfter reinigen als mit Zoomobjektiven. Eher sogar weniger, die wenigsten Objektive sind staubdicht und pumpen beim zoomen richtig Staub rein.

Mir kommt es auch nicht auf ein bequemes Bild an sondern auf ein schönes.
Peter_M ist offline  
Alt 28.05.2017, 17:47   #24
muezin
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Zitat:
Zitat von Peter_M Beitrag anzeigen
Mir kommt es auch nicht auf ein bequemes Bild an sondern auf ein schönes.
Dieser Satz trifft meine Meinung perfekt.
Und das ist der Punkt, bei dem jeder selbst entscheiden muss...
muezin ist offline  
Alt 28.05.2017, 17:54   #25
Steffen1207
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Ich bin da auch ganz bei meinen beiden Vorschreibern.

Ich selbst habe nur noch ein Zoom im Gebrauch, ein 17-40/4. Davon gebrauche ich meist nur den Bereich zwischen 17-21mm. Alles andere wird mit Festbrennweiten erledigt. Die meisten davon vollmanuell. So macht es (mir) einfach mehr Spaß zu fotografieren.
Steffen1207 ist offline  
Alt 28.05.2017, 22:25   #26
Klaus-R
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Zitat:
Zitat von Peter_M Beitrag anzeigen
(...)
Mir kommt es auch nicht auf ein bequemes Bild an sondern auf ein schönes.
Nicht mein Punkt!

Ich bin ja nun nachweislich kein bequemer Photograph (allenfalls altersschwach), sondern ziemlich viel und oft unterwegs.
Aktuell mal gerade wieder mit dem Fahrrad. Da kann ich nicht Unmengen von Festbrennweiten mitschleppen (und ich habe praktisch alle Brennweiten auch "fest".)

Es gibt eben unzählige Gelegenheiten, wo's mal schnell gehen muss ... da bist'e mit ner achsotollen Festbrennweite falsch motorisiert. Pünktchen!

Ein Zoom mit "Bewegung" unnötig zu machen ... sorry ... das geht manchmal, aber wirklich nicht immer. Es kommt 'drauf an, was Du gerade machst und da kann ein Zoom ziemlich geniale Aufnahmen möglich machen, die mit ner Festbrennweite nun gerade mal nicht möglich waren, weil die falsche an der Kiste dran war.

Das übrigens ist auch ein eindeutiger Vorteil einer APS-C Kamera, deren Sensorgröße viel zoomfreundlicher ist, als jede Kleinbild-Knipse.

An Kleinbild sind sog. Megazooms leider nix! Speziell für APS-C konstruierte Megazooms leisten (zum Teil) Erstaunliches.

Never say never .... für Kleinbild kenne ich leider nichts wirklich Brillantes an Zooms, das mit einem guten 18-200mm APS-C Zoom mithalten könnte.

Der leichte WW- bis leichte Tele-Bereich ist aber auch an Kleinbild machbar ... da habe ich wirklich gute Objektive.

Reine WW-Zooms sind gut machbar und reine Telezooms sind auch kein Problem. Nur, wie gesagt, solche "All in One-Gummilinsen", die an APS-C wirklich rocken können, die gehen für Kleinbild immer noch nicht.

Letztlich soll da jeder machen, was er/sie möchte ... das Bildergebnis zählt mehr, als die Bauweise der Optik.

Peace for all

Klaus
Klaus-R ist gerade online  
Alt 31.05.2017, 19:18   #27
Dirk124
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Hallo,
ich habe das Problem auch durch mit einem 18-200 DC OS HSM und einem 18-250.
Meine Tests waren immer offen und bei längster Brennweite.
Beide waren mehrfach bei Sigma. Schließlich wurde beim 18-200 das OS-Modul mindestens dreimal getauscht. Danach war es wirklich sehr gut.
Ich muß festhalten, dass häufig ein defektes OS das Problem sein kann.

Viele Grüße

Dirk
Dirk124 ist offline  
Alt 01.06.2017, 06:05   #28
oz75
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Zitat:
Zitat von Peter_M Beitrag anzeigen
Mir kommt es auch nicht auf ein bequemes Bild an sondern auf ein schönes.
Das muss sich glücklicherweise nicht widersprechen.

Meine geschätzten Zooms:
18-35
17-70
8-16
10-20
120-400

Die machen "schön und bequem".
Dies bedeutet natürlich nicht, dass ich nicht noch ganz viele Festbrennweite habe und -sehr- schätze.
oz75 ist offline  
Alt 01.06.2017, 18:30   #29
Peter_M
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Ich bin kein Purist der sich jeden Meter erarbeitet und stolz darauf ist das er mit 18mm alles foten kann.

Meine Teles nutze ich überhaupt nicht. Das 50-230mm von Fuji war mal zum ausprobieren dran und verstaubt und das 70-200 2.8 an FX nehme ich nur für Konzerte her, das sieht Tageslicht eigentlich gar nicht.

Es ist also kein darben für bessere Bilder sondern eine Feststellung. Urlaub mit 18mm und 27mm oder 35mm und 60mm hat nichts mit ehernen Festbrennweiten-Geschwafel zu tun sondern mit der Feststellung das ich nicht mehr brauche. Das 16-50mm nehme ich mit wenn ich 16mm brauche und ich finde es sehr gut. Das gilt für Fuji.

An der nicht mehr verwendeten Nikon FX finde ich das 24-85 hervorragend.
Meine Englandrundreise mit der Nikon war mit zwei Objektiven, dem 24-85 und dem 17-35. Schon wieder kein Tele.

Wenn man sich von der Vorstellung löst einen Allrounder haben zu müssen schadet das den Bildern überhaupt nicht. Meine Erfahrungen mit Suppenzooms, also dem Sigma 18-200 OS(total mies) und dem Nikon 18-105 (geht so) haben mich ernüchtert.

Ich sah mich vor allem viel mehr rückwärts als vorwärts gehen sehen und das bedeutet für mich Weitwinkel und sicher nicht Tele.
Jeder darf anders.

Aber ihr müsst schon zugeben, den Satz den ich mir rausgepickt habe ist eine Steilvorlage.
Peter_M ist offline  
Alt 01.06.2017, 19:22   #30
Steffen1207
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Zitat:
Zitat von Peter_M Beitrag anzeigen


Es ist also kein darben für bessere Bilder sondern eine Feststellung. Urlaub mit 18mm und 27mm oder 35mm und 60mm hat nichts mit ehernen Festbrennweiten-Geschwafel zu tun sondern mit der Feststellung das ich nicht mehr brauche.
Hmm, das sehe ich sehr ähnlich...

Apropos Urlaub, geht ja bald wieder los. Dabeihaben werde ich mein 17-40, das wird sich wohl meist auf der (APS-C)-Infrarotknipse "herumtreiben". Ansonsten (für KB-Format) 35mm, 50mm, 100mm und 135mm. Wie ich mich kenne, wird das 35er wieder fast immerdrauf sein, das 50er wird wohl eher selten zum Einsatz kommen, das 100er ist dabei, weil es ein klasse Makro ist. Und natürlich für den Porträtbereich sehr brauchbar. Das 135er auch nur, weil es gewichtsmäßig nicht auffällt (Handgepäcklimit) und weil dieses olle Sonnar wirklich klasse abliefert. Das 200er bleibt zu hause, brauche ich nicht. Mehr Telebrennweite habe ich momentan sowiso nicht, brauche ich auch nicht. Eher wird dem 17-40 der eine oder andere "Ausflug" an die Vollformatknipse gegönnt.

Aber richtig, jeder so, wie er/sie mag und es für ricbtig hält.

@Peter: Also mit meinem Exemplar 18-105 war ich damals sehr zufrieden. Claudia mit ihrem auch... Schlechte Erfahrungen habe ich aber mit einem 28-200 für KB-Format gemacht. Vor allem am langen Ende zwischen 150 und 200mm. Damals war ich aber noch am Ausprobieren, heute weiß ich auch für mich, daß ich keinen Allrounder brauche. Sondern eher Weitwinkel und kurze Teles. Und eben möglichst keine Zooms, wenn es sich vermeiden läßt. Und da bin ich inzwischen bestens aufgestellt, ich habe alles, was ich brauche.

Aber wie gesagt: Jeder so, wie er/sie es für richtig hält.
Steffen1207 ist offline  
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