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Sigma Objektive Alles zum Thema Sigma Objektive. Informationen, Kaufberatung und Tricks.

Frage zu Objektiven wegen Brennweite

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Alt 23.11.2016, 20:33   #1
Anton K.
blutiger DSLR-Anfänger
 
Beiträge: 74
Standard Frage zu Objektiven wegen Brennweite

Hallo, ich habe folgende Frage als Anfänger:
Ich habe das Nikon Nikkor Objektiv AF-S 18-200DX VR ED DX G2.

Ich möchte mir noch ein Weitwinkelobjektiv zulegen

Ich habe die Wahl zwischen einem mit 11-16mm Brennweite und einem mit 10-24mm bzw 12-24mm Brennweite .

Wenn ich bereits das von Nikon habe, welches die Brennweite zwischen 18-24mm abdeckt, brauche ich doch eigentlich kein zweites mehr, welches auch diese Brennweite abdeckt, oder? Würde dann das Weitwinkel mit 11-16mm ausreichen?
Anton K. ist offline  
Alt 23.11.2016, 20:33   #1
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Hast du schon mal in Fotos nach Rezept nachgelesen?
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
Anton K. ist offline  
Alt 23.11.2016, 21:02   #2
JonasJrdn
Einmalposter

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Hallo, ich würde das nikkor 10-24 oder das nikkor 12-24 empfehlen! Vom Tokina würde ich abraten. nunja wenn man die Objektive vergleicht, sieht man das das 12-24 eine durchgehende Blende 4 hat und das 10-24 eine Offenblende von 3,5-4,5 hat. Ich denke auch das es kein Problem ist, wenn man brennweiten Bereiche "doppelt" abdeckt, da ihr 18-200 in den maximalen Brennweiten Stellungen warscheinlich sehr verziehen wird und an den Rändern eine unschärfe entsteht. da diese beiden Objektive von der Brennweite gleich sind ist es Geldbeutelsache würde ich sagen!
LG Jonas
JonasJrdn ist offline  
Alt 24.11.2016, 05:56   #3
Anton K.
blutiger DSLR-Anfänger
 
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Vielen Dank
Anton K. ist offline  
Alt 24.11.2016, 11:43   #4
ThomasRS
Der sich den Wolf knippst

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Hi,
verspätetes Willkommen meinerseits noch.

Das 10-24 ist so ziemlich die teuerste Lösung, die Du Dir
als Weitwinkelchen antun kannst. Wenn's nicht auf das
"bisschen" Kohle ankommt, bitteschön, Spass haben.

In einem Deiner anderen Freds hast Du ja schon eine
ähnliche Frage gestellt. Da hat man dir ja schon die
Sigmaten und Tamronen empfohlen. Die Kosten dafür,
würden sich in deutlich engeren Grenzen bewegen.

Und was hältst Du davon, in Deinem Profil Deine Kamera(den)
einzutragen. Das hält die Leute davon ab, Dir das falsche
Zubehör zu empfehlen
Aber mal eine ganz andere Frage.
Warum hast Du's eigentlich so irre eilig?
Steht der Urlaub Deines Lebens an, hast Du geerbt oder
bist Du einfach nur gierig...öööhh...ääähhh...nthusiastisch ?

Geändert von ThomasRS (24.11.2016 um 11:45 Uhr) Grund: Flinke Fingers
ThomasRS ist offline  
Alt 24.11.2016, 20:06   #5
dj69
Hesse!

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Ich hatte mal das Sigma 10-20mm f3.5 durchgängig. Eine TOP-Linse.
Mein Sohn hat jetzt auch eine solche Linse und die ist echt klasse, klare Empfehlung.
Wenn sich die Brennweiten ein wenig überschneiden ist das grundsätzlich nicht schlimm.
dj69 ist offline  
Alt 24.11.2016, 21:14   #6
Steffen1207
Nunca digas nunca jamás

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Zitat:
Zitat von dj69 Beitrag anzeigen
Wenn sich die Brennweiten ein wenig überschneiden ist das grundsätzlich nicht schlimm...
...sondern sogar vorteilhaft. Erspart im "Grenzfall" die Objektivwechselei.

Also ich empfehle dir hier gerne nochmal die beiden Sigmas 10-20 und auch nochmal das Tamron 10-24. Immer noch mit der persönlichen Tendenz zu den Sigma-Linsen.

Und hätte gern von ihm gewußt, warum Kollege JonasJrdn von den Tokinas abrät, ohne das zu begründen. Das sind nämlich auch Gläser, die sehr gut abliefern. Eben mit dem Nachteil, das man je nach Modell 1-2 Millimeter weniger Weitwinkelbrennweite hat. Und diese Millimeter sind in diesem Brennweitenbereich gar nicht mal so wenig "Holz", wie ich in jenem anderen Fred schon mal erwähnt habe.

Anton, klar kannst du natürlich auch das Nikkor 10-24 nehmen. Das wird dir sicher keine bessren Bilder liefern, dafür aber erheblich mehr kosten. Schrieb ich ja auch schon mal in jenem anderen Fred. Was das betrifft, bin ich voll bei Thomas: Wenn die "paar Euros" bei der Anschaffung keine Rolle spielen, leg dir ruhig das Nikkor zu und habe Spaß damit. Du kannst aber auch gerne ein paar Euros weniger ausgeben und den gleichen Spaß haben.
Steffen1207 ist offline  
Alt 25.11.2016, 02:08   #7
Anton K.
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Zitat:
Zitat von ThomasRS Beitrag anzeigen
Hi,
verspätetes Willkommen meinerseits noch.

Das 10-24 ist so ziemlich die teuerste Lösung, die Du Dir
als Weitwinkelchen antun kannst. Wenn's nicht auf das
"bisschen" Kohle ankommt, bitteschön, Spass haben.

In einem Deiner anderen Freds hast Du ja schon eine
ähnliche Frage gestellt. Da hat man dir ja schon die
Sigmaten und Tamronen empfohlen. Die Kosten dafür,
würden sich in deutlich engeren Grenzen bewegen.

Und was hältst Du davon, in Deinem Profil Deine Kamera(den)
einzutragen. Das hält die Leute davon ab, Dir das falsche
Zubehör zu empfehlen
Aber mal eine ganz andere Frage.
Warum hast Du's eigentlich so irre eilig?
Steht der Urlaub Deines Lebens an, hast Du geerbt oder
bist Du einfach nur gierig...öööhh...ääähhh...nthusiastisch ?
Sei gegrüßt und danke für Deine Tipps! Ja, werde es nachtragen. Aber nur die die ich fest in meinem Bestand habe, und nicht die, die ich gerade ausgetestet habe und eh wieder loswerde. Du hast es erraten, ich bin zeitweise sehr enthusiastisch und experimentierfreundig, wenn es darum geht, was neues auszuprobieren, und übertrete dabei meine Grenzen des Möglichen, und es stachelt dann auch die Gier an. Schrecklich. Das hat mir nun einen Kontosoll eingebrockt und muss jetzt erst einmal die Notbremse anziehen. Aber da ich alles gebraucht kaufe, läuft es noch im Rahmen der Schmerzgrenze. Ich warte lieber noch ein Weilchen, mache mir eine Liste von den Sachen, und kaufe sie dann irgendwann in 1-2 Jahren, wenn sie gebraucht günstiger zu bekommen sind und man eher Schnäppchen machen kann. Aber die Liste mach ich jetzt schon, und informieren tu ich mich auch. Wer weiss vielleicht werf ich ja alles wieder über Bord, das kann auch passieren.
Gerade gebraucht habe ich zum Spottpreis auch meine Digicams, die D40 und D60 ergattert. Die Powershot S80 ,die früher einmal mehrere Hundert Euro gekostet hat, habe ich für 8 Euro gebraucht bekommen, nur weil das Display nicht mehr schön war. Aber sie funktioniert und macht schöne Bilder. Freu!
Weißt Du wie lange ich von einer Spiegelreflexkamera geträumt habe und mir erst dieses Jahr eine zugelegt habe? Mindestens 20 Jahre.
Anton K. ist offline  
Alt 25.11.2016, 02:09   #8
Anton K.
blutiger DSLR-Anfänger
 
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Zitat:
Zitat von dj69 Beitrag anzeigen
Ich hatte mal das Sigma 10-20mm f3.5 durchgängig. Eine TOP-Linse.
Mein Sohn hat jetzt auch eine solche Linse und die ist echt klasse, klare Empfehlung.
Wenn sich die Brennweiten ein wenig überschneiden ist das grundsätzlich nicht schlimm.

danke. Ja, die könnte für meine Bedürfnisse auch ausreichen.
Anton K. ist offline  
Alt 25.11.2016, 02:15   #9
Anton K.
blutiger DSLR-Anfänger
 
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Zitat:
Zitat von Steffen1207 Beitrag anzeigen
...sondern sogar vorteilhaft. Erspart im "Grenzfall" die Objektivwechselei.

Also ich empfehle dir hier gerne nochmal die beiden Sigmas 10-20 und auch nochmal das Tamron 10-24. Immer noch mit der persönlichen Tendenz zu den Sigma-Linsen.

Und hätte gern von ihm gewußt, warum Kollege JonasJrdn von den Tokinas abrät, ohne das zu begründen. Das sind nämlich auch Gläser, die sehr gut abliefern. Eben mit dem Nachteil, das man je nach Modell 1-2 Millimeter weniger Weitwinkelbrennweite hat. Und diese Millimeter sind in diesem Brennweitenbereich gar nicht mal so wenig "Holz", wie ich in jenem anderen Fred schon mal erwähnt habe.

Anton, klar kannst du natürlich auch das Nikkor 10-24 nehmen. Das wird dir sicher keine bessren Bilder liefern, dafür aber erheblich mehr kosten. Schrieb ich ja auch schon mal in jenem anderen Fred. Was das betrifft, bin ich voll bei Thomas: Wenn die "paar Euros" bei der Anschaffung keine Rolle spielen, leg dir ruhig das Nikkor zu und habe Spaß damit. Du kannst aber auch gerne ein paar Euros weniger ausgeben und den gleichen Spaß haben.
Danke. Vom Nikon bin ich mittlerweile abgekommen, weil es darüber zu viele schlechte Bewertungen auf Amazon gibt. Da haben jede Menge Leute Gläser bekommen, die nicht in Ordnung waren. Und da ich gebraucht kaufe , muss ich eh aufpassen. Wenn man was neu erhält, kann man es umtauschen wenn es nicht ok ist, nicht aber gebrauchte Sachen. Wenn das nicht ok ist, sitzt man drauf und hat Pech gehabt.
Da ich vom Nikon abgekommen bin, schwanke ich zwischen dem Sigma 12-24 und dem Tokina 11-16. Jedenfalls stehen die beiden auf meiner Liste, und ich warte bis sie preislich noch günstiger zu bekommen sind.
Anton K. ist offline  
Alt 25.11.2016, 08:00   #10
oz75
Moderator

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Frage

Zitat:
Zitat von Anton K. Beitrag anzeigen
...ich bin zeitweise sehr enthusiastisch und experimentierfreundig, wenn es darum geht, was neues auszuprobieren, und übertrete dabei meine Grenzen des Möglichen, und es stachelt dann auch die Gier an. Schrecklich. Das hat mir nun einen Kontosoll eingebrockt und muss jetzt erst einmal die Notbremse anziehen. ... Wer weiss vielleicht werf ich ja alles wieder über Bord, das kann auch passieren.
Gerade gebraucht habe ich zum Spottpreis auch meine Digicams, die D40 und D60 ergattert. Die Powershot S80 ,die früher einmal mehrere Hundert Euro gekostet hat, habe ich für 8 Euro gebraucht bekommen, nur weil das Display nicht mehr schön war. Aber sie funktioniert und macht schöne Bilder. Freu!
Weißt Du wie lange ich von einer Spiegelreflexkamera geträumt habe und mir erst dieses Jahr eine zugelegt habe? Mindestens 20 Jahre.
Guten Morgen Anton,
ich lese jetzt eine Weile in den Threads zu deinen Anfragen mit. Die Forenkollegen helfen Dir offenkundig und sehr geduldig nach Kräften. Hierfür ist dieses Forum auch bekannt.

Dennoch stellt sich mir die Frage:

Worum geht es Dir überhaupt?

Du möchtest eine DSLR in der Hand halten - aber nur mit Automatik fotografieren. Mit einem Riesentele vorne dran? Oder einem Ultraweitwinkel?
Oder einem Polfilter? Oder einem UV-Filter? Was macht der überhaupt? Oh, schon gekauft. Hat die D40 zu wenig Megapixel für das 150-600? Oh der Blitz machts gelb, die 8€-kamera ist ja besser.

Merkst Du was?

Erfolgreicher, nachhaltiger Enthusiasmus für dieses Hobby setzt Interesse voraus.
Interesse -> Information -> Recherche (das bedeutet nicht, dass Dir die Leute hier dauernd den Pudding vorsetzen, dessen Geschmackrichtungen Du noch nicht einordnen kannst) -> Verständnis -> Abwägung -> ggf. Kauf.

Tu Dir einen Gefallen und nimm' Dir Folgendes vor, bevor Du weiterhin im Dunkeln tappst und vor allem Geld versenkst:

http://www.bilderforum.de/t23848-der...jumpstart.html

http://www.bilderforum.de/t3969-das-...insteiger.html

Es wird Dir helfen, Verständnis zu erlangen. Thomas hat diese Anleitungen maximal verständlich geschrieben. Gleichzeitig ist das auch der "Lackmus-Test": Ist Dir das dort geschriebene zu viel, zu komplex, uninteressant, dann empfiehlt es sich vom Projekt DSLR Abstand zu nehmen. Dann ist die kleine Vollautomatische genau das Richtige für Dich. Gar nicht schlimm. DSLRs sind exakt dafür da, um kundigen Nutzern maximalen Nutzen zu bieten. Das setzt Grundlagenverständnis, und wenn nicht vorhanden, die Gier dieses zu erarbeiten, voraus. Nicht die Gier zu kaufen.
Verständnis wird Dir helfen, Notwendigkeiten und Bedürfnisse zu identifizieren und zu kategorisieren.

Und das Gute: Es haut auch Dein Konto nicht ins Soll.

O.g. liest sich stellenweise hart, ist aber nur zu Deinem Schutz gedacht. Bitte lies Dich erst einmal grundsätzlich ein: Blende, Verschlusszeit, Weißabgleich und Co.
Das erleichtert auch den Foristen, Dich gut und sachkundig zu beraten. Und spart Dir Geld und Nerven.

Gruß,
Oz
oz75 ist offline  
Alt 25.11.2016, 13:03   #11
Anton K.
blutiger DSLR-Anfänger
 
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Zitat:
Zitat von oz75 Beitrag anzeigen
Guten Morgen Anton,
ich lese jetzt eine Weile in den Threads zu deinen Anfragen mit. Die Forenkollegen helfen Dir offenkundig und sehr geduldig nach Kräften. Hierfür ist dieses Forum auch bekannt.

Dennoch stellt sich mir die Frage:

Worum geht es Dir überhaupt?

Du möchtest eine DSLR in der Hand halten - aber nur mit Automatik fotografieren. Mit einem Riesentele vorne dran? Oder einem Ultraweitwinkel?
Oder einem Polfilter? Oder einem UV-Filter? Was macht der überhaupt? Oh, schon gekauft. Hat die D40 zu wenig Megapixel für das 150-600? Oh der Blitz machts gelb, die 8€-kamera ist ja besser.

Merkst Du was?

Erfolgreicher, nachhaltiger Enthusiasmus für dieses Hobby setzt Interesse voraus.
Interesse -> Information -> Recherche (das bedeutet nicht, dass Dir die Leute hier dauernd den Pudding vorsetzen, dessen Geschmackrichtungen Du noch nicht einordnen kannst) -> Verständnis -> Abwägung -> ggf. Kauf.

Tu Dir einen Gefallen und nimm' Dir Folgendes vor, bevor Du weiterhin im Dunkeln tappst und vor allem Geld versenkst:

http://www.bilderforum.de/t23848-der...jumpstart.html

http://www.bilderforum.de/t3969-das-...insteiger.html

Es wird Dir helfen, Verständnis zu erlangen. Thomas hat diese Anleitungen maximal verständlich geschrieben. Gleichzeitig ist das auch der "Lackmus-Test": Ist Dir das dort geschriebene zu viel, zu komplex, uninteressant, dann empfiehlt es sich vom Projekt DSLR Abstand zu nehmen. Dann ist die kleine Vollautomatische genau das Richtige für Dich. Gar nicht schlimm. DSLRs sind exakt dafür da, um kundigen Nutzern maximalen Nutzen zu bieten. Das setzt Grundlagenverständnis, und wenn nicht vorhanden, die Gier dieses zu erarbeiten, voraus. Nicht die Gier zu kaufen.
Verständnis wird Dir helfen, Notwendigkeiten und Bedürfnisse zu identifizieren und zu kategorisieren.

Und das Gute: Es haut auch Dein Konto nicht ins Soll.

O.g. liest sich stellenweise hart, ist aber nur zu Deinem Schutz gedacht. Bitte lies Dich erst einmal grundsätzlich ein: Blende, Verschlusszeit, Weißabgleich und Co.
Das erleichtert auch den Foristen, Dich gut und sachkundig zu beraten. Und spart Dir Geld und Nerven.

Gruß,
Oz
Nein, ist nicht hart geschrieben - ich gebe Dir da vollkommen recht. Ich tu mich nämlich sehr sehr schwer mit der gesamten Theorie, und bin mehr der praktische, der was in die Hand nimmt und dann schaut wie er damit klar kommt....
Bei den Spiegelreflexkameras bin ich damit aber ins Fettnäpfchen getappt.
Tja so kann man sich täuschen.
Mit der ersten Digicam bin ich sofort klar gekommen. Klar, habe auch nur im Automatikmodus und mit den Motivprogrammen damit fotografiert.

Ist nicht weiter schlimm, dann lass ich das einfach. Tu dafür das Geld in die Spardose für den nächsten Urlaub und fotografiere mit den Digicams weiter. Mit denen sind die meisten Fotos gelungen, sogar schöne Makrofotos (mit dem Raynox Vorsatz). Keine Starfotos, aber trotzdem schön - jedenfalls freue ich mich daran.

danke für die beiden Links, werde trotzdem mal reinschauen und lesen - interessieren tut es mich dennoch , auch wenns schwer für mich zu begreifen ist.
Anton K. ist offline  
Alt 25.11.2016, 13:42   #12
Anton K.
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habe gerade begonnen im DSLR Jumpstart zu lesen.
Seite 3 kommt mir doch sehr bekannt vor - das trifft es auf den Punkt: Ich habe nämlich nicht die erforderliche Zeit dafür, und im Zeitdruck auch nicht die Geduld und Aufnahmefähigkeit. Ich habe mich wirklich getäuscht, da ich mir das alles sehr viel einfacher vorgestellt habe. So nach dem Motto: Kamera, Objektiv und ratz fatz losfotografieren. Tja, ein Schlagbohrmaschine oder eine Waschmaschine bedienen oder den PC reparieren ist doch wesentlich einfacher.
Genauso wie mit Spiegelreflexkameras geht's mir übrigens mit einem Smartphone - ich komm mit so einem Ding absolut nicht zurecht, daher lass ich die Finger davon und begnüge mich mit meinem alten Seniorentastenhandy.

Vielen Dank Euch allen für Eure Geduld und Unterstützung bez meinen Anfängerfragen. Hoffe ich hab Euch nicht zu sehr damit zugeschüttet. Falls ja, dann einfach Threads löschen.
Anton K. ist offline  
Alt 25.11.2016, 15:13   #13
Robert
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Zitat:
Zitat von Anton K. Beitrag anzeigen
... Vielen Dank Euch allen für Eure Geduld und Unterstützung bez meinen Anfängerfragen. Hoffe ich hab Euch nicht zu sehr damit zugeschüttet. Falls ja, dann einfach Threads löschen.
Aber nein, dafür sind wir hier da und auch bekannt
Wenn Du bei uns im Forum zu neuen Einsichten oder Erkenntnissen gelangen konntest, ist das doch ganz hervorragend - zumal Du sicher nicht der Einzige bist, der sich mit genau solchen Fragen befasst!
Löschen werden wir Deine Threads also bestimmt nicht
Robert ist offline  
Alt 25.11.2016, 17:04   #14
oz75
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Zitat:
Zitat von Anton K. Beitrag anzeigen
habe gerade begonnen im DSLR Jumpstart zu lesen.
Seite 3 kommt mir doch sehr bekannt vor - das trifft es auf den Punkt: Ich habe nämlich nicht die erforderliche Zeit dafür, und im Zeitdruck auch nicht die Geduld und Aufnahmefähigkeit.
Nun mal locker bleiben. Es gibt auch sehr viele anschauliche Video-Anleitungen im Internet. Vielleicht sind die für Dich kompatibler?

Ein Beispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=hkV-wkkUH9I

Ok, der Tattoo-Typ muss jetzt nicht jedermanns Sache sein, aber er hat eine Reihe von Videos gemacht, in denen er Schritt um Schritt die Fotografie per DSLR erklärt. Jede Menge "Kochrezepte" also...

Vielleicht der richtige Schritt, den Nebel zu lichten?
Nimm' Dir die Zeit, da mal reinzuschauen. So kompliziert ist das Ganze nämlich gar nicht. Dafür ist der Aha-Effekt umso schöner und die kamera belohnt einen mit tollen Bildern.

Grüße,
Oz
oz75 ist offline  
Alt 25.11.2016, 17:28   #15
Janni
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Zitat:
Zitat von oz75 Beitrag anzeigen
Ein Beispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=hkV-wkkUH9I

Ok, der Tattoo-Typ muss jetzt nicht jedermanns Sache sein, aber er hat eine Reihe von Videos gemacht, in denen er Schritt um
Schritt die Fotografie per DSLR erklärt. Jede Menge "Kochrezepte" also...
Hab mir grad ein paar Videos von dem Typ angeschaut, finde er erklärt die Basics (für die jungen Einsteiger und Anfänger) wirklich gut







Gruss
JAN

Janni ist offline  
Alt 25.11.2016, 20:10   #16
Anton K.
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Danke für Eure Unterstützung!
Anton K. ist offline  
Alt 26.11.2016, 08:29   #17
Bini
neugieriges Hascherl

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Hey Anton,
Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen

Soooo viel Zeit braucht es gar nicht, sich in die Basics einzuarbeiten.
Ich habe zwei Windhunde und mir vor 5-6 Jahren eingebildet, ich brauch jetzt unbedingt eine Spiegelreflexkamera, um so tolle Fotos machen zu können, wie man sie überall im Web findet ...
Tja, Automatik an und losgeknippst. Fazit: waren allesamt nicht das gelbe vom Ei und der Frust wuchs. Also ist die Spiegelreflexkamera in den Schrank gewandert und ich habe wieder zur handlichen kleinen kompakten gegriffen.
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich dann im TV immer wieder den Werbespot für die Sony Alpha irgendwas gesehen und auf der Couch geschwärmt. Kommentar von meiner besseren Hälfte: du hast doch eine Spiegelreflexkamera, lern doch erstmal damit zu fotografieren!
Mhhh, ja, hatte er schon irgendwie nicht ganz unrecht.
Also Buch zur Kamera gekauft (Canon 1100D, um die 20 €) und angefangen zu lesen und nebenbei an der Kamera ausprobiert.
Und welch Wunder: plötzlich ist mir das Zusammenspiel von Zeit, Blende, ISO, Brennweiten etc. klar geworden.
Das ganze dauerte sicher nicht länger als ein bis zwei Wochen.und glaube mir: ich untertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass Physik (und Latein) meine absolut verhasstesten und schlechtesten Schulfächer waren.
Jedenfalls wollte ich dann "mehr" ... mehr ausprobieren, mehr erfahren, mehr verstehen ...

Nimm dir doch einfach die Zeit. Du wirst sehen, dass sich schon sehr bald die ersten Erfolge einstellen. Und löse dich von dem Gedanken, dass jedes Bild was wird! Mein Ausschuss ist noch extrem hoch: bei statischen Motiven nicht so arg, aber alles, was irgendwie in Bewegung ist, liegt er zwischen 50 und 80 % ...

Edit: in Bezug auf Oz' Tip: youtube und auch video2Brain oder Galileo Press haben zahlreiche Videos zu dem Thema und gerade für Anfänger und Einsteiger super erklärt
Bini ist offline  
Alt 26.11.2016, 13:16   #18
Anton K.
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Zitat:
Zitat von Bini Beitrag anzeigen
Hey Anton,
Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen

Soooo viel Zeit braucht es gar nicht, sich in die Basics einzuarbeiten.
Ich habe zwei Windhunde und mir vor 5-6 Jahren eingebildet, ich brauch jetzt unbedingt eine Spiegelreflexkamera, um so tolle Fotos machen zu können, wie man sie überall im Web findet ...
Tja, Automatik an und losgeknippst. Fazit: waren allesamt nicht das gelbe vom Ei und der Frust wuchs. Also ist die Spiegelreflexkamera in den Schrank gewandert und ich habe wieder zur handlichen kleinen kompakten gegriffen.
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich dann im TV immer wieder den Werbespot für die Sony Alpha irgendwas gesehen und auf der Couch geschwärmt. Kommentar von meiner besseren Hälfte: du hast doch eine Spiegelreflexkamera, lern doch erstmal damit zu fotografieren!
Mhhh, ja, hatte er schon irgendwie nicht ganz unrecht.
Also Buch zur Kamera gekauft (Canon 1100D, um die 20 €) und angefangen zu lesen und nebenbei an der Kamera ausprobiert.
Und welch Wunder: plötzlich ist mir das Zusammenspiel von Zeit, Blende, ISO, Brennweiten etc. klar geworden.
Das ganze dauerte sicher nicht länger als ein bis zwei Wochen.und glaube mir: ich untertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass Physik (und Latein) meine absolut verhasstesten und schlechtesten Schulfächer waren.
Jedenfalls wollte ich dann "mehr" ... mehr ausprobieren, mehr erfahren, mehr verstehen ...

Nimm dir doch einfach die Zeit. Du wirst sehen, dass sich schon sehr bald die ersten Erfolge einstellen. Und löse dich von dem Gedanken, dass jedes Bild was wird! Mein Ausschuss ist noch extrem hoch: bei statischen Motiven nicht so arg, aber alles, was irgendwie in Bewegung ist, liegt er zwischen 50 und 80 % ...

Edit: in Bezug auf Oz' Tip: youtube und auch video2Brain oder Galileo Press haben zahlreiche Videos zu dem Thema und gerade für Anfänger und Einsteiger super erklärt
Danke. Ich tu mich so schwer damit. Ich habe null Verstehen von diesem Zusammenspiel Blende, ISO, Brennweiten etc., ich kapiere selbst beim Lesen davon nichts und verstehe nichts davon, warum man die Kamera dann bei verschiedenen Situation individuell so und so einstellen muss. Mir raucht nur der Kopf beim Lesen und bin hinterher so schlau wie vorher. So wie früher auf der Schulbank in Physik (der Unterricht wurde daher jedesmal zur Qual) .
Auch die schönen extra Bücher, die ich zur D40 gekauft habe, selbst die kapier ich die Theorie nicht. Dann habe ich die Tendenz, es aufzugeben. Ich war einmal - ist schon länger her - in einem Fotokurs, in dem diese Themen für Anfänger behandelt worden sind, auch alles Theorie, und der Lehrer hat es nicht an der Kamera direkt gezeigt - und nach den paar Stunden Kurs dort habe ich die Flinte ins Korn geworfen, weil ich absolut nichts davon kapiert habe und Bandsalat in meinem Kopf war, während die anderen Teilnehmer damit kein Problem hatten. Das war für mich so kompliziert, und wie eine Fremdsprache. Das war ja auch der Grund warum ich mich entschlossen hatte, bei der Spiegelreflexkamera nur im Automatik Modus zu fotografieren (wie ich schon schrieb, auch Bekannte von mir kapieren das nicht und fotografieren damit nur so). Und während die anderen mit ihren Automatk-Fotos zufrieden sind, bin ich es dann nicht. Speziell bei denen von bestimmten Kameras, wie jetzt bei den getesteten D60, D5200 und D7100..
Ich würde mich viel leichter tun, wenn mir das jemand in der Praxis an der Kamera selbst zeigen könnte. Dann würde ich mir , während ich die einzelnen Einstellungen an der Kamera direkt erklärt bekomme, erstmal alles exakt aufschreiben, Schritt für Schritt, und wenn ich es wieder brauche, diese Schritte ablesen (weil ich es bis zum nächsten mal wieder vergesse) , bis ich die Notizen nicht mehr brauche und es verinnerlicht habe. So habe ich auch gelernt mit dem PC umzugehn- nur das Aufzeigen in der Praxis, am Computer selbst hat mir geholfen. Keine Handbücher. Ich muss heute noch manchmal meine Notizen bez PC herausholen, für Sachen, die man einfach zu selten braucht und in der Zeit vergessen hat. Ich habe einen dicken PC-Ordner , aber der ist mein bestes Lehrbuch. So einen müsste ich auch für die Kamera anlegen, basierend auf Schritt-für-Schritt-Anleitungen in der Praxis.
Anton K. ist offline  
Alt 26.11.2016, 15:05   #19
mLemmi
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Zitat:
Zitat von Anton K. Beitrag anzeigen
Ich würde mich viel leichter tun, wenn mir das jemand in der Praxis an der Kamera selbst zeigen könnte.
Hallo Anton, aus welcher Gegend kommst Du denn?
Vielleicht findet sich ja jemand der mit Dir mal einen kleinen Spaziergang unternimmt...
mLemmi ist offline  
Alt 26.11.2016, 15:08   #20
Anton K.
blutiger DSLR-Anfänger
 
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Zitat:
Zitat von mLemmi Beitrag anzeigen
Hallo Anton, aus welcher Gegend kommst Du denn?
Vielleicht findet sich ja jemand der mit Dir mal einen kleinen Spaziergang unternimmt...
Danke für den Vorschlag. Raum Stuttgart. Der wird es aber mit mir schwer haben, wenn ich so schwer von Begriff bin...
Anton K. ist offline  
Alt 26.11.2016, 15:12   #21
Anton K.
blutiger DSLR-Anfänger
 
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Apropos Teleobjektiv 150-600:
Welche Voraussetzungen (Wissen , Können) braucht man dafür?

Das können dann nur Profis anwenden, oder?

Bzw. wie weit muss man geschult sein, um damit umgehen zu können und gelungene Fotos machen zu können?
Anton K. ist offline  
Alt 26.11.2016, 15:26   #22
Bini
neugieriges Hascherl

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Also Anton, mal Butter bei de Fisch!
Du bist garantiert ned auf der Brennsuppm dahergschwumma!

Genauso geht es doch den meisten: learning by doing! Das ist die beste Methode (auch wissenschaftlich abgesegnet; weiss wovon ich spreche ... arbeite im Weiterbildungssektor).

Menno, ich glaub nicht, dass dir deine Bekannten sagen, wieviel Fotos im Papierkorb gelandet sind, hergezeigt werden doch nur die besten ... kleines Beispiel: von 880 Fotos, die ich von fliegenden Adlern im Frühjahr gemacht habe, ist nicht ein einziges wirklich vorzeigbar geworden ...
Dann hab ich mir Tipps hier im Forum geholt und bei der nächsten Gelegenheit wusste ich, dass 1/800 Sekunde einfach noch zu lang ist, um ein klasse Foto von einem fliegenden Adler zu bekommen. Ergo habe ich dann mit 1/2000 Sekunde den zweiten Versuch gewagt und siehe da: sind ein paar echt geile dabei.

Stuttgart ist ja jetzt nicht gerade ein Dorf: guck mal online nach Fotoclubs. Hier bei uns suchen sie immer händeringend nach Leuten (auch Anfängern!), die sich anschliessen. Sag einfach vorher, dass du totaler Anfänger bist, der gerne lernen würde. Dann wird man dir schon sagen, ob du willkommen bist oder nicht.

Und mir rauchte auch oft der Kopf, hab Seiten mehrmals lesen müssen oder Videos mehrfach angeschaut, weil ich es 10 Min. später auch nimmer zusammengebracht habe.
Und ich habe mir auch jede Menge Notizen während des Lesens gemacht, bis ich es verinnerlicht hatte. Ich finde es auch nicht schlimm, jeder lernt eben auf seine eigene Art am besten :-)
Bini ist offline  
Alt 26.11.2016, 15:32   #23
Bini
neugieriges Hascherl

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AAAAArghhhh, fang doch langsam an

Erstmal brauchst du ordentlich Muckis und einen Rucksack, in den das 600er passt. Ein Stativ, dass bei dem Gesamtgewicht nicht die Biege macht, ist auch sinnvoll. Weil lange ruhig halten kann ich es nicht ohne ...
Und dann solltest du dir vorher überlegen, für wieviele Gelegenheiten du es wirklich brauchst. Ich nehme meines nur dann mit, wenn ich wirklich weiss, wofür ich es hernehmen möchte ...

So, und um deine Frage zu beantworten, lies mal hier, aber bis zum Ende:
http://www.bilderforum.de/t27970-wenn-adler-nicht.html
Auch Anfänger wie ich, können mit dem 600er mit ein paar Tipps ganz nette Bilder hinbekommen. :-)
Bini ist offline  
Alt 26.11.2016, 15:33   #24
Anton K.
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Also Anton, mal Butter bei de Fisch!
Du bist garantiert ned auf der Brennsuppm dahergschwumma!

Genauso geht es doch den meisten: learning by doing! Das ist die beste Methode (auch wissenschaftlich abgesegnet; weiss wovon ich spreche ... arbeite im Weiterbildungssektor).

Menno, ich glaub nicht, dass dir deine Bekannten sagen, wieviel Fotos im Papierkorb gelandet sind, hergezeigt werden doch nur die besten ... kleines Beispiel: von 880 Fotos, die ich von fliegenden Adlern im Frühjahr gemacht habe, ist nicht ein einziges wirklich vorzeigbar geworden ...
Dann hab ich mir Tipps hier im Forum geholt und bei der nächsten Gelegenheit wusste ich, dass 1/800 Sekunde einfach noch zu lang ist, um ein klasse Foto von einem fliegenden Adler zu bekommen. Ergo habe ich dann mit 1/2000 Sekunde den zweiten Versuch gewagt und siehe da: sind ein paar echt geile dabei.

Stuttgart ist ja jetzt nicht gerade ein Dorf: guck mal online nach Fotoclubs. Hier bei uns suchen sie immer händeringend nach Leuten (auch Anfängern!), die sich anschliessen. Sag einfach vorher, dass du totaler Anfänger bist, der gerne lernen würde. Dann wird man dir schon sagen, ob du willkommen bist oder nicht.

Und mir rauchte auch oft der Kopf, hab Seiten mehrmals lesen müssen oder Videos mehrfach angeschaut, weil ich es 10 Min. später auch nimmer zusammengebracht habe.
Und ich habe mir auch jede Menge Notizen während des Lesens gemacht, bis ich es verinnerlicht hatte. Ich finde es auch nicht schlimm, jeder lernt eben auf seine eigene Art am besten :-)
Danke! Werde schauen, ob es in meiner Umgebung so was gibt. Für mich gilt auch "Learning by doing"- anders gar nicht machbar.
Anton K. ist offline  
Alt 26.11.2016, 15:36   #25
Anton K.
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Menno, ich glaub nicht, dass dir deine Bekannten sagen, wieviel Fotos im Papierkorb gelandet sind, hergezeigt werden doch nur die besten ... kleines Beispiel: von 880 Fotos, die ich von fliegenden Adlern im Frühjahr gemacht habe, ist nicht ein einziges wirklich vorzeigbar geworden ...
Dann hab ich mir Tipps hier im Forum geholt und bei der nächsten Gelegenheit wusste ich, dass 1/800 Sekunde einfach noch zu lang ist, um ein klasse Foto von einem fliegenden Adler zu bekommen. Ergo habe ich dann mit 1/2000 Sekunde den zweiten Versuch gewagt und siehe da: sind ein paar echt geile dabei.
Da muss man erstmal hinkommen, um zu wissen, in welcher Situation und wo man an der Kamera 1/800 Sekunde auf einen anderen Wert umstellen soll und wie das dann in der Praxis funktioniert. Was bedeutet das eigentlich? Ist damit die zeit gemeint, die zwischen dem Abdrücken des Auslösers und dem Bild was die Kamera macht, ist? Also die Zeit die dazwischen liegt? Oder irre ich mich?
Anton K. ist offline  
Alt 26.11.2016, 15:52   #26
Janni
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Ist damit die zeit gemeint, die zwischen dem Abdrücken des Auslösers und dem Bild was die Kamera macht, ist? Also die Zeit die dazwischen liegt?
Das ist die Zeit in der der Bildsensor belichtet wird !
Früher war es die Zeit mit der der Film (oder Negativ) belichtet wurde....so lang oder kurz öffnet sich der Verschluss in der Kamera und belichtet den
Sensor (oder früher Film)
Deshalb haste jetzt schon was gelernt : Belichtungszeit ist dasselbe wie Verschlusszeit, beides wird oft genannt, ist aber dasselbe gemeint







Gruss
JAN

Janni ist offline  
Alt 26.11.2016, 16:05   #27
Anton K.
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Zitat von Janni Beitrag anzeigen
Das ist die Zeit in der der Bildsensor belichtet wird !
Früher war es die Zeit mit der der Film (oder Negativ) belichtet wurde....so lang oder kurz öffnet sich der Verschluss in der Kamera und belichtet den
Sensor (oder früher Film)
Deshalb haste jetzt schon was gelernt : Belichtungszeit ist dasselbe wie Verschlusszeit, beides wird oft genannt, ist aber dasselbe gemeint
danke, bin mir noch nicht sicher, ob ich das kapiere oder es falsch interpretiere und was anderes darunter verstehe als Du. Da bräuchte ich nun auch die Praxis, um direkt wahrnehmen zu können, was damit gemeint ist.
Wie stelle ich in der Praxis fest, was längere und kürzere Belichtungszeit ist? Kann ich das wahrnehmen? Gibt's ein anschauliches Beispiel? ZB was ist das? In manchen Situationen habe ich bei Blitzaufnahmen festgestellt, dass die Kamera länger braucht, bis sie das Bild macht bzw bis der Blitz ausgelöst wird, als sonst. Zwischen dem Drücken des Auslösers und dem MOment, wo die Kamera dann das angenommen hat bzw dem Blitzlicht lagen viel mehr Sekunden als sonst. Und bei diesem Fotos , wo es länger gebraucht hat, musste man höllisch aufpassen, dass in diesem Zwischenraum die Kamera kein bisschen wackelt, sonst war das Bild verschwommen.
Anton K. ist offline  
Alt 26.11.2016, 16:20   #28
Bini
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Also

Ich weiss ja jetzt nicht, wie alt du bist, aber in grauer Vorzeit gab es mal Filme, die man in die analogen (Spiegelreflex-)Kameras einlegte. Wenn man nun auf den Auslöser drückte, hob sich der Spiegel und der Film wurde belichtet. Dann hat man den Film (manchmal noch mechanisch) weitertransportiert und man konnte das nächste Foto schießen. Wenn der Film voll war, hat man ihn zum Entwickeln gebracht.

In der digitalen Variante hat die Aufgabe des Films der sog. Sensor übernommen. Wenn du auf den Auslöser drückst, klappt der Spiegel der Kamera innen nach oben und lässt das (durch das Objektiv) einfallende Licht auf den Sensor treffen. Das Ergebnis ist dann halt nicht auf einem Film festgehalten sondern wird von der internen Kamerasoftware an die Speicherkarte übergeben.
Da muss also nix weitertransportiert werden, sondern du kannst sofort das nächste Bild schiessen usw.

Jetzt stell dir vor, du verklebst das einzige Fenster in einem Raum flächenfüllend mit schwarzer Folie, so dass kein einziger Lichtstrahl mehr den Raum erhellt.
Dann ist es zappenduster, soweit klar, oder?
Jetzt machst du ein Loch in die Mitte der Folie, sagen wir mal Durchmesser 1 cm.
Jetzt fällt ein sehr dürftiger Lichtstrahl in den Raum, vermutlich kannst du aber noch nichts im Raum erkennen, weil es einfach noch immer zu dunkel ist.
Ok, nun vergrösserst du das Loch auf 2 cm Durchmesser ... reicht noch immer nicht? Ok, dann mach schrittweise weiter, bis das Loch so gross ist, dass du die Gegenstände im Raum zumindest schemenhaft erkennen kannst.
Vermutlich würdest du aber immer noch gegen Stühle oder andere Gegenstände stossen, denn die Sicht ist noch immer nicht wirklich gut.

Damit du wirklich in dem Zimmer was machen könntest (aufräumen, staubsaugen, einen Brief schreiben ...), wird das Loch vermutlich auf eine Größe von mindestens 30-40 cm Größe anwachsen müssen.

Und wenn du das jetzt nachvollziehen kannst, hast du schon kapiert, wie die Blende funktioniert

Also:
- große Blendenzahl = sehr kleine Öffnung = sehr kleines Loch in der Folie auf dem Fenster = sehr wenig Licht, das auf den Sensor fällt und "belichtet"
- kleine Blendenzahl = sehr große Öffnung = grosses Loch in der Fensterfolie = viel Licht, das auf den Sensor fällt und "belichtet".

So. Und abhängig von der eingestellten Blende ergibt sich (jetzt etwas vereinfacht erklärt) auch die Belichtungszeit.
Wenn ich sehe, dass die Sonne runterknallt, ist es heller, als wenn wir einen trüben, nebelverhangenen Novembertag haben.
Also muss ich mir vor dem Foto überlegen, mit welcher Blende (und Verschlusszeit) ich fotografieren muss, damit das Foto nicht unter- oder überbelichtet wird.
Um beim Beispiel mit den Adlern zu bleiben: es war sonnig, also hell; Adler bewegen sich deutlich schneller als bspw. eine Schildkröte. Also muss ich, um die Flugbewegung eines Adlers auf dem Foto einzufrieren, eine möglichst kurze Verschlusszeit (=ist die Zeitspanne, in der der Spiegel hochklappt und damit Licht auf den Sensor trifft und der Spiegel wieder runterklappt) nehmen.
Eine achthundertstel Sekunde ( 1/800 Sek.) war zu lang bei meinem ersten Versuch: die Adler waren im Flug nicht scharf abgebildet. Mit einer Verschlusszeit von 1/2000 Sek konnte ich den Flug einfrieren und die Bilder wurden weitgehendst scharf.
Aber logisch ist auch, dass je kürzer die Verschlusszeit ist, auch weniger lange Licht auf den Sensor fällt. Ergo muss ich noch andere Parameter ändern, damit das Bild nicht kohlrabenschwarz (weil unterbelichtet) wird.
Hier kommen die ISO ins Spiel: früher hatten die Filme auch immer eine Angabe, wie empfindlich sie sind, hieß ASA.
Wenn du meinen Thread mit den Adlern liest, schau mal bei den besseren Fotos, da habe ich die Einstellungen immer mit dazu geschrieben: "xxx Sek, f xxx (steht für die Blende), xxx ISO".
Wenn du die ISO hochschraubst, erhöhst du die Empfindlichkeit des Sensors. Hat aber zur Folge, dass die Bilder u. U. dann hohes Rauschen (also so grieselig) aufweisen. Aber bei sehr kurzen Belichtungszeiten (=Verschlusszeiten) kann man u. U. eben mit den entsprechenden ISO-Werten doch noch korrekt belichtete Bilder zustande bringen. Da muss man sich rantasten :-)

Die Blende ist auch verantwortlich für die Schärfentiefe (= Tiefenschärfe), aber das sprengt jetzt den Rahmen.

Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben und bitte alle anderen, mich zu korrigieren, falls ich was komplett falsch erklärt habe
Bini ist offline  
Alt 26.11.2016, 16:21   #29
Bini
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ja, Janni kanns auch kürzer erklären als ich
Bini ist offline  
Alt 26.11.2016, 19:52   #30
Anton K.
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@bini, vielen Dank, das ist Lehrstoff, der ist anschaulich, den lass ich in mich einsacken.
Eine Frage, die mir wichtig ist : Wo am Objektiv stelle ich die Blende auf offen und auf geschlossen? Ist das das Drehrad, auf dem unter dem transparenten Plastik Zahlen angegeben sind von klein bis unendlich? Bedeutet "unendlich" eine offene Blende? Oder irre ich mich und verwechsle was? Oder ist das das Rad, wo man die Schärfe manuell einstellt? Dann gibt es das Rad, wo man bei einem Zoom wie bei meinem von 18-200 einstellen kann. Das ist doch nur dafür zuständig, wie nah (oder umgekehrt weiter weg) man das Objekt im Bild haben möchte, oder?

und wenn ich drin fotografiere, wo es nicht so hell ist, muss ich die Blende mehr öffnen, ist das richtig? Also je nach Lichtverhältnissen? Das muss man dann irgendwie abschätzen oder im Gefühl haben, wie man es einstellt, oder?
Und bei Sonnenuntergang muss sie auch weiter geöffnet sein? Das ist die Frage, weil die Sonne an sich, die als Hauptmotiv aufs Foto mit drauf kommt, ja noch hell ist- nur außen herum zum Bildrand hin ist es schon dämmrig.

Und wie macht man eigentlich Nachtaufnahmen? Das würde mich ja auch interessieren. Sind bei mir nie was geworden, und die Objekte darauf waren verzogen, der Mond mit Schleier und allgemein unklar/verschwommen (ohne Stativ fotografiert).
Probefoto , missglückte Aufnahme von vielen (allerdings mit der Kompaktkamera ohne Stativ im Sommer gemacht, da hatte ich noch keine Spiegelreflex):
http://www.directupload.net/file/d/4...rllu99_jpg.htm

Bei Nachtaufnahmen müsste die Blende ganz weit offen sein, oder? Was ich festgestellt habe, dass es bei versuchten Nachtaufnahmen sehr lange gedauert hat, bis die Kamera nach Drücken des Auslösers endlich das Foto gemacht hat.

Beispiel: wie müssen die Einstellungen sein und wie weit geöffnet muss die Blende sein, damit man solch ein Foto machen kann:
http://s170.photobucket.com/user/hib...ted-1.jpg.html


ja, die Filme von früher kenn ich noch, hatte selbst so eine Kamera, da hat man Filmrollen eingelegt und wenn sie voll waren, zum Entwickeln ins Fotogeschäft gebracht. Da konnte man selbst kein Foto nachbearbeiten, weil es noch keinen PC gab und keine solchen Programme. Musste die Fotos so nehmen wie sie waren. Hatte früher auch eine Kamera mit Automatikprogramm, weil ich das manuelle nicht geblickt habe, und bis 2005 mit so einer alten Kompakt-Kamera fotografiert.

Schärfentiefe Tiefenschärfe.... versteh ich auch noch nicht. Hat das was mit Räumlichkeit auf dem Foto zu tun?

eigentlich bräuchte ich für jede verschiedene Situation (zb tags Tiere, oder Nachtaufnahmen, oder Landschaften bei tag und in der Dämmerung, oder Innenaufnahmen bei Tag/Nacht, Sonnenuntergänge usw.) einen Lehrgang für die Kameraeinstellungen in der Praxis, und jedesmal alles Einstellungen aufschreiben, damit es nicht vergessen wird.
Anton K. ist offline  
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