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Kritik so oder so

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Alt 07.08.2015, 11:41   #1
Emma
Foto-Experte

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Standard Kritik so oder so

Bin heute auf diese Internetseite gestoßen ist lesenswert fand ich.

http://www.foto-howto.de/praesentier...homas-tremmel/
Emma ist offline  
Alt 07.08.2015, 11:41   #1
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Hast du schon mal in Fotos nach Rezept nachgelesen?
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
Emma ist offline  
Alt 07.08.2015, 11:54   #2
Benny1704
Foto-Experte

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Ja Emma, das mit der Kritik ist solche Sache. Ich kenne auch 1-2 Leute die keine Kritik hören möchten. Ich bin aber der Meinung, das man durch Kritik etwas dazu lernen kann.
Benny1704 ist offline  
Alt 07.08.2015, 12:02   #3
Emma
Foto-Experte

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Ja Dieter, das ist so eine Sache mit der Kritik. Aber es ist doch so ei wow oder auch ein gefällt mir nicht bringen einen nicht weiter. Also bei mir könnt ihr immer gerne kritisieren.
Emma ist offline  
Alt 07.08.2015, 12:11   #4
Towy
Fotorist

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Kann man nicht oft genug lesen.
Towy ist offline  
Alt 07.08.2015, 12:17   #5
Janni
Botschafter d. Bierkultur

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Kannte diesen Link schon, da gibts noch einige andere interessante Links die diese "konstruktiven Kritiken", die in vielen Foren
auftauchen, gut erklären

Davon abgesehen ist man manchmal aber auch schon froh wenn überhaupt irgendwas zu einem Bild geschrieben wird
Manchmal reicht auch ein kurzes Feedback in Form von "Sieht klasse aus" oder sowas......is manchmal besser als garnix

Gehöre selber eher zu den Vielschreibern und versuche auch Dinge einfach und verständlich zu erklären, manchmal fasse ich
mich aber auch mal kurz und schreibe das mit das Bild gefällt und andere Punkte eh schon angesprochen wurden









Gruss
JAN
Janni ist offline  
Alt 07.08.2015, 12:23   #6
rico2007
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Zitat:
Zitat von Benny1704 Beitrag anzeigen
Ja Emma, das mit der Kritik ist solche Sache. Ich kenne auch 1-2 Leute die keine Kritik hören möchten. Ich bin aber der Meinung, das man durch Kritik etwas dazu lernen kann.
Dieter in maßen ist Kritik auch gut, wünsche ich mir auch immer!!

Man kann damit aber auch sehr verletzten und sollte sich trotz allem immer überlegen was man schriebt, um den anderen nicht komplett das Hobby oder das neu gefundene Fotointeresse zu versauen.

Richtig angewendete Kritik ist gut leider kann das aber nicht jeder.
rico2007 ist offline  
Alt 07.08.2015, 12:48   #7
Try
Foto-Experte

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Gute Kritik sollte m.E. nach auch da abholen, wo jemand steht.
Bei einem Anfänger kann ich Dinge loben, die bei jemandem, der schon länger fotografiert, fast selbstverständlich sind. Zumindest wenn ich aus dem Zusammenhang heraus weiß, dass derjenige so etwas vorher nicht geschafft hat und da plötzlich einen persönlichen Durchbruch erlebt.

Für mich sollte es ausgewogen sein.
Zusammenfassen, was gut gelungen ist (jemand positiv gestimmtes kann Kritik leichter aufnehmen, und außerdem macht man ja manchmal Dinge versehentlich richtig und es ist gut, das noch einmal bewusst zu machen).
Konkret kritisieren, was nicht gelungen ist, am besten mit verständlicher Begründung und wenn möglich, mit Verbesserungsvorschlag, der auf dem Niveau und mit der vorhandenen Ausrüstung gut umsetzbar ist. Vorschläge machen, wie man das Thema noch besser üben kann.
Und mich nach Möglichkeit bei Kritikpunkten zurückhalten, bei denen ich keine Verbesserungsideen habe, bzw. das ansprechen, dass ich das auch nicht besser kann, oder dass ich so ein vages Gefühl habe, dass mich etwas stört, aber es nicht genau benennen kann.
Und nicht zuviel auf einmal, Reizüberflutung bringt nicht weiter.
Und beim Thema bleiben, wenn jemand zum Beispiel Outdoor-Fotos von einem Windrad macht und ich dann damit ankomme, er soll lieber Menschenfotos im Studio machen, weil Windräder sind ein doofes Motiv, dann bringt das auch nichts.
Try ist offline  
Alt 07.08.2015, 13:00   #8
Benny1704
Foto-Experte

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Zitat:
Zitat von rico2007 Beitrag anzeigen
Dieter in maßen ist Kritik auch gut, wünsche ich mir auch immer!!

Man kann damit aber auch sehr verletzten und sollte sich trotz allem immer überlegen was man schriebt, um den anderen nicht komplett das Hobby oder das neu gefundene Fotointeresse zu versauen.

Richtig angewendete Kritik ist gut leider kann das aber nicht jeder.
Da gebe ich dir Recht Rico, man sollte schon sachlich bleiben, was einige aber nicht können. Wie ich damals mit der Fotografie angefangen bin, da musste ich mir aber harte Kritik anhören, und die war nicht so witzig, aber dadurch habe ich sehr viel gelernt. Es nützt keinen etwas wenn man immer wieder gesagt bekommt, das Bild ist gut, oder es wurde nur ein "Dankeknopf gedrückt", das nützt keinen etwas.
Benny1704 ist offline  
Alt 07.08.2015, 13:42   #9
Carpe
Foto-Profi
 
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Hmm..

Mich hat letztendlich die viele Kritik (nicht unbedingt an meinen Fotos, denn davon habe ich ja sehr wenig gezeigt) wieder davon abgebracht Bilder hochzuladen und mittlerweile mache ich so gut wie gar keine mehr.
Dieses Streben nach Perfektionismus widerstrebt mir einfach zutiefst. Etwas Schönes ist nicht genug, reicht einfach nicht.
Das hat mir die Lust genommen mich weiter damit zu beschäftigen.
Größer, höher, weiter, schneller, toller.... davon gibt es im Alltag schon viel zu viel, ein Bild möchte ich ganz gern einfach genießen.
In der Natur ist nichts wirklich perfekt und niemanden stört es und so möchte ich mich auch anderen Dingen annähern. Eben ohne diesen Perfektionswahn.


Mittlerweile schaue ich mir wieder gern Fotos an und erfreue mich an ihnen (das habe ich ja auch schon lange vor meinen ersten Selbstversuchen so gemacht) - die Kommentare lese ich jetzt nicht mehr, denn wenn man erstmal auf Fehler aufmerksam gemacht wurde, kann man sie nur noch schlecht ausblenden und das ehemals schöne Bild bekommt Risse. Das ist zu schade.
Das ist auch ein Grund, warum ich selbst kaum noch fotografiere. Meine "Taschenknipse" gibt all die perfekten Einstellungen gar nicht her, ich schaute mir die Fotos an und hab sie gelöscht, weil sie mir mit all dem was ich mir hier und anderswo an Wissen angeeignet hatte, überhaupt nicht mehr gefielen, soviele "Fehler" enthielten.
Eine andere, bessere Kamera wäre wohl eine mögliche Lösung gewesen, aber die kann ich mir erstens nicht leisten und zweitens hätte ich mich dann wohl auch dem Perfektionsstreben angeschlossen und das fühlte sich nicht gut an.


Das sind meine ganz persönlichen 2Cents zu diesem Thema.
Carpe ist offline  
Alt 07.08.2015, 14:11   #10
Towy
Fotorist

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Hi Carpe,

die Frage ist meiner Meinung nach, wer oder was das Ziel ist. In einem Fotoforum spielt ein Foto eine andere Rolle, als z.B. in einem Urlaubsforum. Und wenn ich Tante Hilda einen Schnappschuss meines letzten Ausflugs oder in der Familie die neuesten Babyfotos zeigen will, ist das auch was anderes, als wenn ich mein fotografisches Werk einer mir weitgehend unbekannten Gruppe zeige, von der ich weiß, dass viele ein großes Interesse an der Fotografie haben. Dort spielen dann Qualität, Bildgestaltung, Motivwahl, Bearbeitung etc. eine wichtige(re) Rolle und entsprechend wird auch eine Kritik ausfallen.

Weitgehend belanglose Fotos, ohne erkennbare gestalterische Absicht, kritisiere ich gar nicht erst. Wozu auch - vergebene Liebesmühe. Gute Kritik erfordert es nämlich, sich mit dem Werk auseinanderzusetzen. Ich freue mich über jede Kritik (positiv, wie negativ), wenn denn der Grund für die Kritik erkennbar wird.

Übrigens Dein Argument der vielleicht "besseren" Kamera - das vergiss mal schnell. Jeder, der sich ein wenig mit Fotografie beschäftigt, weiß, dass eine bessere Kamera nicht automatisch bessere Fotos macht. Interessant finde ich vor diesem Hintergrund, was alles mit dem Handy geht ...

LG Jens
Towy ist offline  
Alt 07.08.2015, 14:22   #11
nordhamburger
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Moin,
ich hau jetzt auch mal meine Meinung dazu raus:
Also eine sachliche und sachdienliche Kritik ist für mich wichtig, ich will ja dazulernen. Auch wenn ich schon lange fotografiere, sind meine Aufnahmen mit Sicherheit nicht fehlerfrei. Im Gegenteil es haben sich Fehler eingeschlichen, die man selbst nicht mehr sieht.
Und wenn Jan, Jens, Steffen oder auch andere mir zu meinen Bildern was schreiben,
hilft es mir Fehler zukünftig zu vermeiden. Überhaupt keine Aufnahmen mehr einzustellen, weil ich Kritiken befürchten muss, das ist nicht förderlich, muss aber ein jeder für sich selbst entscheiden. Kritikfähig sollte man aber in einem Forum schon sein. Aber das Ganze ist eine Sache des Umganges, und soviel kann ich mittlerweile zu diesem Forum sagen, hier stimmt die Chemie, sonst wäre ich längst nicht mehr hier.
nordhamburger ist offline  
Alt 07.08.2015, 14:33   #12
Carpe
Foto-Profi
 
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Ich sagte ja, dass das nur meine ganz persönliche Meinung ist.
Und ich hab mich ja selbst diesem ziemlich "unfairen" Wettbewerb gestellt mit meiner Minikamera gegen (gute) Spiegelreflexkameras anzutreten. Da ich dann eben auch sehr schnell in diese "gut ist nicht gut genug" Denke hineingerutscht bin,hab ich mir selbst die Lust genommen weiterzumachen.
Carpe ist offline  
Alt 07.08.2015, 15:11   #13
Emma
Foto-Experte

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Hallo Carpe,
ich habe auch schon Bilder reingestellt von denen ich wußte dass sie von der Qualität her nicht gut waren...
aber ich habe sie trotzdem reingestellt weil z. B. der Himmel so tolle Farben hatte das ich ihn euch zeigen wollte oder z.B meine Frau mit der großen Dogge die am Strand Arm in Arm saßen und die Dogge größer war als die Frau fand ich einfach lustig, auch wenn die Qualität nicht gut ist stelle ich es rein. Ich glaube schon das hier im Forum ein gutes Gespür dafür ist wer zu welchem Bild eine objektive Kritik haben möchte oder ob er vielleicht mit diesem Bild nur Urlaubsgrüße sendet.
Was mich betrifft ich möchte schon noch besser fotografieren und es nicht dem Zufall überlassen ob meine Aufnahmen mit dieser oder jener Einstellung gut werden. Da sind dann einfach die objektiven Meinungen und die guten Hinweise zur Kameraeinstellung sehr hilfreich. Wichtig ist es ja auch das dein Bild dir gefällt und ein paaranderen vielleicht auch, auch wenn es nicht fehlerfrei ist.
Emma ist offline  
Alt 07.08.2015, 16:05   #14
Try
Foto-Experte

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Vielleicht ist es auch ein bisschen so wie in der Grundschule, da wurde unsere Rechtschreibung und Schrift bewertet und kritisiert, obwohl das nun für die Aufsätze, die da geschrieben wurden, inhaltlich nicht wirklich von Belang war. (Ok, zumindest zu meiner Zeit wurde das korrigiert, soll ja heutzutage nicht mehr so sein.)
Aber so haben wir gelernt, die offensichtlichen Fehler, die den Lesefluss beeinträchtigen, nicht mehr zu machen, und können uns auch hier darüber unterhalten.
Umso höher wir natürlich im Niveau wurden in der Schule, umso subjektiver wurde es. Da ging es ja dann nicht mehr um schlichte Rechtschreibfehler, sondern darum, ob eine Meinung mit schlüssiger Logik vertreten wurde. Und da bleibt dem Lehrer doch einiges an Interpretationsfreiheit.

Für die Fotographie gibt es keine allgemeine Schule, die wir alle besuchen, wir lernen autodidaktisch. Und da ist es hilfreich, sich gegenseitig auf die Sprünge helfen zu können.
Denn offensichtliche Fehler lenken oftmals von der Bildaussage ab, ebenso, wie eine Bewerbung mit schlechterer Rechtschreibung oft weniger ernst genommen wird (ob das fair ist, ist wiederum eine andere Sache, weil es trotzdem ein super Arbeiter sein kann).
Da geht es dann aber nicht um absolute Perfektion, sondern darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wann was sinnvoll ist und die Aussage unterstreicht. Oder wann ein Fehler wenigstens nicht stört und sogar Athmosphäre hineinbringt.
Das muss dann einfach durch viel Übung so selbstverständlich werden, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt, sondern einfach macht und den Kopf frei hat, um wirklich aktiv gestalten zu können. Dieser Lernprozess wird erleichtert, wenn man regelmäßig durch Feedback daran erinnert wird.

Und genau wie in dem Schulbeispiel ist es halt auch so, irgendwann gibt es kein Richtig und Falsch mehr, sondern mehr und mehr subjektive Interpretationen.
Da muss man dann als kritisierte Person auch schauen, was bringt einen da noch weiter, und was ich nicht relevant, weil es in eine völlig andere Richtung geht.

Es gibt nämlich kein absolut perfektes Bild, sondern nur ein hinreichend perfektes Bild, das eben keine störenden Fehler hat, aber ein solches kann immer noch eine Spannbreite zwischen "technisch korrekt, aber laaaangweilig" und "Wahnsinn, das erschafft ganze neue Welten, das Bild ist lebendig" haben.
Aber mit den Grundlagen ist es eben einfacher, auf so ein wirklich gutes Bild hinzuarbeiten.
Es wäre doch schade, wenn man bei einem Bild denken muss: Hach, schönes Motiv, aber warum wurde das denn jetzt nicht besser aufgenommen?

Und ja, vielleicht ist das auch eine überkritische Einstellung, aber (Achtung, jetzt wirds philosophisch) es macht doch auch Menschen aus, dass wir abstrakt denken können und uns Meinungen bilden, die von den Meinungen anderer abweichen. Und es ist tatsächlich ein Luxus, den wir auskosten können und dürfen, über Dinge zu diskutieren, die nicht überlebenswichtig sind, sondern auf elementarer Ebene ziemlich gleichgültig.

Und ja, wie du, Carpe, schon sagst, manchmal will man auch ein Bild still genießen und es nicht bis ins kleinste Detail sezieren.
Aber irgendwie sind die kleinen Forenbilder ja nur so eine Art Entwurf, und was dann noch übrigbleibt nach der Kritik (und wenn du die lesen würdest, kommt auch gar nicht so selten: "Das ist ein Bild für die Wand!"), das können wir in groß drucken lassen und wirklich genießen (natürlich hängt es nicht vom Forum ab, was man drucken lässt, aber manchmal bekommt man ja eine hübsche Bestätigung für ein ohnehin schon gefasstes Vorhaben). Denn Bilder, die es aufs Papier schaffen, sind meist irgendwie über alle Kritik erhaben, die kritisiert selten noch jemand.
Und die lassen sich eben auch länger genießen, weil sie nicht mit einem Klick wieder weg sind.

Aber so ein Forum ist eben auch ein Schutzraum für uns, wenn wir sonst nirgends ernsthafte Hinweise zum Weiterkommen erhalten, wo wir uns mal mit Feedback ausprobieren können und herantasten, in welche noch nicht erforschten Fotobereiche man sich so vorwagen könnte. Und auch wenn die Kritik manchmal hart klingt, es meint ja niemand böse.
Und ja, zumindest ich möchte weiterkommen, ein lebendiges Hobby mit einer Entwicklung haben, deren Ende noch offen ist und einen gewissen Spielraum hat, und nicht im Stillstand verharren.
Try ist offline  
Alt 07.08.2015, 17:43   #15
Carpe
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Ich wollte hier ganz sicher niemandem sein Hobby schlechtreden, es waren wie gesagt nur meine ganz persönlichen Gedanken dazu.
Dass mir hier niemand von den aktiven Usern zustimmt, davon ging/gehe ich aus, denn ihr investiert sehr viel in euer Hobby, aus jeglicher Sicht. Aus der Perspektive verstehe ich euer Vorgehen absolut. Wer viel reinsteckt, der will natürlich auch (nahezu) perfekte Ergebnisse.
Carpe ist offline  
Alt 08.08.2015, 09:48   #16
nordhamburger
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Moin,

also Helena hat das Thema aus meiner Sicht auf den Punkt gebracht, dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
Aber eventuell Eines doch noch: Ich fotografiere für mich, mir sollen die Bilder gefallen.
Und einige meiner Aufnahmen schaffen es doch an die Wand. Wenn ich mir diese Bilder dann aber betrachte, verbinde ich damit auch die Entstehungsweise bzw. Umstände die zu dem Bild geführt haben. Das und die Fotografie im Allgemeinen (hier auch die Fototechnik) machen die Beschäftigung für mich aus. Damit beschäftige ich mich dann auch so intensiv, dass ich Raum und Zeit vergesse, vor allem wenn ich in der freien Natur fotografiere.
Deshalb auch mein Spruch unter der Signatur.
nordhamburger ist offline  
Alt 08.08.2015, 11:27   #17
oz75
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Zitat:
Zitat von Emma Beitrag anzeigen
Bin heute auf diese Internetseite gestoßen ist lesenswert fand ich.

http://www.foto-howto.de/praesentier...homas-tremmel/
Hallo Emma,

sehr interessant, was Leute zu diesem Thema schreiben.

Aber ehrlich gesagt, hat es mich gequält, den Artikel zu durchforsten.

Langatmig, fahrig, stellenweise zynisch und schwer erträglich oberlehrerhaft zudem. Der Pluralis Majestatis des Herrn Tremmel "Das ist ein Bildkommentar wie wir ihn wünschen" am Ende des Artikels setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Jetzt wissen "wir" also, wie man es "am besten" macht. Und wie man es am besten nicht vermittelt.

---

Ich kann nur jedem empfehlen, auf seine eigene Intuition in Kombination mit seinen (photo-)technischen und sozialen Fähigkeiten zu setzen. Dazu gehört es auch, sein Gegenüber zu lesen. Sicherlich ein iterativer Prozeß, an dem Foristen in beiden Rollen ("Beurteiler"/"Beurteilter") mit der Zeit wachsen können. Einige können es schon mit sechzehn, andere dagegen noch nicht mit sechsundsiebzig Lenzen.

Die Kommunikationsweise, die in einer Bildbesprechung (jenseits der Netiquette) angebracht wäre, gibt es nicht. Sie ist so unterschiedlich, wie die Nutzer eines Forums selbst. Dies sieht man auch an den Meinungen im vorliegenden Thread.

Umso wichtiger kann es bei Bildbesprechungen ggf. sein, dass der/die Bildeinstellende ein kleines Signal gibt, was er/sie sich wünscht. Nur mal zeigen (Carpe)? Konstruktive Kritik (Emma)?
Gerade für (noch) etwas sensiblere Gemüter im gelegentlich etwas rustikalen Forengeschäft sicherlich keine schlechte Idee.

Wenn man sich bereits etwas kennt, erübrigen sich dann auch häufig solche Vorsignale. Aber da Foren eine hohe User-Fluktuation aufweisen,..., packen manche die entsprechenden Bildkritik-Präferenzen auch mal in ihre Signatur. Keine schlechte Idee, wie ich finde.

Die Anzahl an Reaktionen auf ein Bild, ist anders als Herr Oberlehrer in seinem Artikel darlegt, in keinster Weise ein Qualitätsindikator. Auch dafür ist unser Forum ein gutes Beispiel. Wir hatten das mal in einem Janni-Thread etwas länger diskutiert.

Giert jemand nach dem vermeintlichen "Primus" der Bildkritiken, so bleibt eigentlich nur zu sagen, dass jenseits der sachlich-konstruktiven Analyse, die Verbindung ersterer mit dem Prinzip der positiven Verstärkung vermutlich mehr bringt, als der Pferd anders herum aufzuzäumen.

Glücklicherweise gibt es bei uns jede Menge Nutzer, die dies sehr gut beherrschen und dabei auch gleichzeitig eine Vorbildfunktion für jene haben (können), die noch auf dem Weg dorthin sind (oder sein wollen).

Dogmenfreie Grüße - habt einfach Spaß,
Oz
oz75 ist offline  
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