Seide
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Nachdem Euch meine Doku über die Sitticus so gut gefallen hat, jetzt eine über den Fichtenrüssler.... (mehr Dokus findet Ihr übrigens auf meiner HP)
Hylobius abietis wird auch Fichtenrüsselkäfer oder Großer Brauner Rüsselkäfer genannt. Er erreicht eine Körperlänge von 1,4 mm.
MOD EDID: 1,4cm Körperlänge...
Im Frühling findet man den Käfer vor allem an jungen Bäumen, besonders an Douglasien (Pseudotsuga menziesii) und Lärchen (Larix decidua) beobachten, von deren Rinde er sich ernährt. Später im Jahr bevorzugt er die Äste älterer Bäume. Die Käfer können dabei unter Umständen starke Schäden anrichten, teilweise sterben die Bäume sogar ab. Die Larven entwickeln sich in toten Stöcken und deren flachen Wurzeln, besonders von frisch geschlagenen oder abgebrochenen Bäumen. Sie überwintern einmal und verpuppen sich im folgenden Jahr. Im Herbst schlüpft der fertige Käfer.
Ich hab sie hier auf jungen Fichten (Picea Abies) - Naturverjüngung - gefunden, die unter alten Kiefern (Pinus) stehen. Und wie man sieht, schmecken ihnen von den Fichten sowohl die Nadeln als auch die Knospe
Der Käfer von vorne:

Und hier beim Fressen an den jungen Fichtenknospen, es scheint eindeutig zu schmecken:


Dieses Foto zeigt ein markantes Verteidigungsverhalten, das viele Käfer aufweisen: das Totstellen, eine reflexbedingte Bewegungslosikeit auch Thanatose oder Akinese genannt. Eben sitzt er noch im Zweig und plötzlich lässt er sich fallen und rührt sich nicht mehr.... Ameisen, die nachschauen, verschwinden aber gleich wieder, sie dürften irgendwie wissen, dass er doch noch lebt...

Hylobius abietis wird auch Fichtenrüsselkäfer oder Großer Brauner Rüsselkäfer genannt. Er erreicht eine Körperlänge von 1,4 mm.
MOD EDID: 1,4cm Körperlänge...
Im Frühling findet man den Käfer vor allem an jungen Bäumen, besonders an Douglasien (Pseudotsuga menziesii) und Lärchen (Larix decidua) beobachten, von deren Rinde er sich ernährt. Später im Jahr bevorzugt er die Äste älterer Bäume. Die Käfer können dabei unter Umständen starke Schäden anrichten, teilweise sterben die Bäume sogar ab. Die Larven entwickeln sich in toten Stöcken und deren flachen Wurzeln, besonders von frisch geschlagenen oder abgebrochenen Bäumen. Sie überwintern einmal und verpuppen sich im folgenden Jahr. Im Herbst schlüpft der fertige Käfer.
Ich hab sie hier auf jungen Fichten (Picea Abies) - Naturverjüngung - gefunden, die unter alten Kiefern (Pinus) stehen. Und wie man sieht, schmecken ihnen von den Fichten sowohl die Nadeln als auch die Knospe
Der Käfer von vorne:

Und hier beim Fressen an den jungen Fichtenknospen, es scheint eindeutig zu schmecken:


Dieses Foto zeigt ein markantes Verteidigungsverhalten, das viele Käfer aufweisen: das Totstellen, eine reflexbedingte Bewegungslosikeit auch Thanatose oder Akinese genannt. Eben sitzt er noch im Zweig und plötzlich lässt er sich fallen und rührt sich nicht mehr.... Ameisen, die nachschauen, verschwinden aber gleich wieder, sie dürften irgendwie wissen, dass er doch noch lebt...

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