Herzlichen Dank, Robert Achim und Waldschrat!!!
Robert, die Farbe ist tendenziell schon richtig, etwas zu stark ausgeprägt durch die Kontrasterhöhung.
Nachführung, ein ziemlich ausuferndes Thema

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Bei kleinen Brennweiten ist z.B. die Relativbewegung der Sterne recht gering, so dass es womöglich gar keine Nachführung braucht, so lassen sich bei ~20mm Equivalentbrennweite gut 30s belichten, ohne dass die Sterne langgezogen werden.
Bei 40mm equiv. sind dann 15s, bei 80mm 7,5s, usw.
Zu den Himmelspolen zu wird die Bewegung immer geringer, so dass noch längere Belichtungszeiten möglich sind.
Bei Nachführungen wird diese Bewegung ausgeglichen, also eine Rotation mit ca. 360°/24h, mit der Achse in Richtung des Himmelsnordpols (etwa 40° verkippt aus der Senkrechten)
Die einfachsten Nachführungen sind dann so genannte "Barndoor" Montierungen (gibt jede Menge Bauanleitungen im Netz), im Prinzip ein Scharnier, dessen Schenkel mit einer Gewindestange gespreitzt werden.
Ein Schenkel am Stativ befestigt, am anderen die Kamera.
Je nach Übersetzung muss man eine gewisse Drehgeschwindigkeit auf die Gewindestange ausüben, von Hand oder mit Schrittmotor, um die gewünschte Drehung an der Kamera zu erhalten.
Bei den käuflichen Einachsern ist nicht unbedingt ein Stativ dabei, bei den Selbstgebauten sowieso nicht.
Dann gibt es Montierungen mit zwei Achsen über Kreuz, da ist meist das Stativ fest verbaut.
Die Drehung wird dabei meist über ein großes Schneckengetriebe auf die Achsen übertragen.
Auch hier gibts manuelle und motorisierte.
Wenn man die Kamera aufs Teleskop schnallt und dann manuell so nachführt, dass immer ein Stern an gleicher Stelle im Okular bleibt, kann man währenddessen auch Nachgeführte Bilder mit manueller Montierung machen.
Bei automatischer Nachführung müsste nur eine Achse (Rektazensionsachse) motorisiert sein, die zweite Achse motorisiert braucht man nur zum automatischen Anfahren von Himmelskoordinaten ("Goto") oder zum "guiden", dabei wird mit einer zweiten Kamera an zweitem Teleskop die Regelabweichung der Nachführung überprüft und ggf. mit beiden Motoren nachgeregelt.
Waldschrat, erwart Dir mal nicht zu viel, Hyakutake und Hale-Bob (von dem hab ich sogar n Farbfilm Foto gemacht gehabt, 50mm unnachgeführt im Bulb Modus mit Drahtauslöser, finds aber nicht mehr [drauf war auch nicht viel zu sehen

]) waren deutlich andere Kaliber, fürn Feldstecher wirds aber hoffentlich reichen.
Achim, oh je, da hab ich ja was angerichtet

schon so am grübeln

Am besten nur mal mit Weitwinkelaufnahmen vom Stativ aus zusammenstacken und schauen was so geht und was nicht, bevor man da hineingerät
Servus,
Andreas