Objektive: 18-50, 70-300 Apo Macro, 105er Macro, 24-135 // Sony 18-55 // etliche Altgläser mit M42-Anschluss
Blitz: Sigma EF 500DG Super + meine alten analogen Freunde: Metz 45CT5 + 2x 36CT3 + Braun 340 SCA und paar Kumpels von Revue ;-)
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Pilz im Glas
Pilz im Glas
-und wie die Schreibweise mit "z" schon verrät
soll es hier nicht um die Vielfalt deutscher Brauereikunst gehen,
sondern seit einigen Tagen beschäftige ich mich mit dem Thema
Glaspilz, meint den Schimmelbefall in Objektiven, oft auch unter dem Begriff "Fungus" zu finden.
Aktueller Anlass ist ein Objektiv, dass ich auf Grund eines beginnenden Pilzbefalls günstig erstehen konnte.
Keine No-name-Optik, sondern für das Glas lohnt es sich zu kämpfen
Ein Carl Zeiss Jena Sonnar 3,5 135mm
Habe mich etwas anstrengen müssen, um den Schimmel auf den Sensor zu bannen, doch mit Hilfe eines Rot-Vorsatzes vor dem Blitz kann man die beginnende Flechtenstruktur hinter der Frontlinse gut erkennen.
Auseinander hab ich es auch schon und die Glasteile lassen sich auch problemlos reinigen, aber im verbliebenen Gehäusetubus "müffelt" es stockig. So will ich es nicht zusammenbauen, denn da sitzten die Sporen unter Garantie noch überall.
Meine Recherche durch drei verschiedene Foren brachte im großen und ganzen drei Trends zu Tage:
A) Beseitigung des Problems durch Entsorgung in der Tonne
B) Reinigung der Linsen, Zusammenbau und Vermeidung von Wiederausbreitung durch helle, trockene Lagerung
c) Reinigen der Linsen und mehrstündige Kur im Backofen mit verschiedenen Aufwärm- und Abkühlphasen, Höhepunkt: zwei Stunden bei 80Grad im Umluft-Backofen
Lese ich im WWW allgemein über Desinfektion (insbesondere Beseitigung von Pilz/Schimmelsporen) dann werden Temperaturen von ca. 150 Grad genannt -die möchte ich dem Sonnar aber nicht antun, besser gesagt, das traue ich mich nicht. Oder?
Was würdet ihr denn raten? A,B oder C oder ganz was andres?
Was ist mit Sagrotan Desinfektionsspray?
Hoffe auf eure Hilfe!
Vor einer Glasschale mit Sonnarteilen sitzend grüßt
soll es hier nicht um die Vielfalt deutscher Brauereikunst gehen,
sondern seit einigen Tagen beschäftige ich mich mit dem Thema
Glaspilz, meint den Schimmelbefall in Objektiven, oft auch unter dem Begriff "Fungus" zu finden.
Aktueller Anlass ist ein Objektiv, dass ich auf Grund eines beginnenden Pilzbefalls günstig erstehen konnte.
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Habe mich etwas anstrengen müssen, um den Schimmel auf den Sensor zu bannen, doch mit Hilfe eines Rot-Vorsatzes vor dem Blitz kann man die beginnende Flechtenstruktur hinter der Frontlinse gut erkennen.
Auseinander hab ich es auch schon und die Glasteile lassen sich auch problemlos reinigen, aber im verbliebenen Gehäusetubus "müffelt" es stockig. So will ich es nicht zusammenbauen, denn da sitzten die Sporen unter Garantie noch überall.
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A) Beseitigung des Problems durch Entsorgung in der Tonne
B) Reinigung der Linsen, Zusammenbau und Vermeidung von Wiederausbreitung durch helle, trockene Lagerung
c) Reinigen der Linsen und mehrstündige Kur im Backofen mit verschiedenen Aufwärm- und Abkühlphasen, Höhepunkt: zwei Stunden bei 80Grad im Umluft-Backofen
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Was würdet ihr denn raten? A,B oder C oder ganz was andres?
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Pitt
Solange du keine Plastikteile im Objektiv hast, wird es 150 Grad überstehen.
Das Infektionsspray hilft nicht bei Schimmelbefall. Da ist Essig deutlich besser.
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Ich würde das mit der Hitze ehrlich gesagt sein lassen .... erst mal mit Reinigungsalkohol ein paar mal probieren ... Ruf doch mal bei Zeiss an, ob sie dir ein Tipp geben können ... ein Versuch wäre es wert ...
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Hallo Pitt,
Trockenlegen ist unbedingt wichtig! dazu reichen aber bitte 60 Grad völlig aus.
das mit dem Backofen scheint mir keine schlechte Idee zu sein ... sofern der wirklich die 60 Grad auch hält.
Umluft?! Ich würd's lassen, damit Dir die Umluft nicht noch kleine Fettpartikel durch die Optik pustet.
Fungus entsteht praktisch IMMER in Kellerräumen durch zu hohe Luftfeuchtigkeit. Leider habe ich diese Erfahrung aus Dummheit auch machen "dürfen". Durch Baufeuchte habe ich drei CANON FD-Objektive an den Fungus verloren. Da ich das System nicht mehr nutzen kann, habe ich den Schmerz überwunden. Auch betroffen war mein 400mm Beroflex, das ich aber zerlegt habe und retten konnte. Ist seitdem seit Jahren wieder im Einsatz.
Den Fungus habe ich mit Isopropanol und einem weichen lappen von den Linsen polieren können ... sind seitdem wieder Glasklar.
Fazit: Nie wieder Photosachen im Keller lagern. Der "Dachbodenfund" ist gebraucht der bessere Kauf.
hej Pitt. mit Isopropanol habe ich auch nur die besten Erfahrungen gemacht. Alle anderen Reinigungsflüssigkeiten würde ich lassen. Die einen greifen die Mattierung im Gehäuse an die anderen ätzen sonst irgend etwas zu Grunde.
Also Hände weg von Essigesenz, Meister Propper und Co
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Na dann werd ich morgen früh mal frisch ans Werk gehen
und die Glasflächen mit Isopropanol reinigen und dann das
Ganze bei mittlerer Hitze im Ofen garen
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Hallo Pitt,
ich bin bis jetzt nur mit der Isopropanol-Reinigung ganz gut gefahren. Sollte der Pilz wieder erwarten noch mal kommen, dann wird eben nochmal gereinigt .
Essigessenz verdünnt in Wasser, Chlor (Chlorix) verdünnt in Wasser und hochprozentiger Alkohol (Isopropanol rein), eigenen sich gut zum Entfernen von Schimmelpilz.
Beim Alkohol ist zu beachten, daß er Schimmelsporen nicht keimunfähig macht.
Das Erhitzen auf Temperaturen über 50°C zerstört auch schon das Myzel bei den meisten Pilzarten. Nicht aber die Sporen.
Du kannst auch Schimmelpilzentferner aus dem Baumarkt nehmen, auch und grade für die Gläser (KEIN Witz!) - von der Firma Mellerud gibt's was, das zwar nicht grade den Umweltengel trägt, Dich dafür aber beim Schnüffeln nicht sofort high macht...
Und ansonsten (wurde ja schon geschrieben): Viel Licht und Luft - keine Objektivköcher, Kellerschränke oder ähnliches.
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Die Linsen waren gar nicht so das Problem, die waren ruck-zuck wieder restlos clean (uff!),
was mich so stört, war der muffige Gestank der innerhalb des Objektives geherrscht hat
(und der hoffentlich nach dem Backen weg sein wird...).
Das hab ich noch nie gehabt und deshalb wollte ich es nicht einfach wieder so zusammen bauen
Alternativ hätte ich eine Komplettzerlegung machen können und dann jedes Teil einzeln mit Isopropanol oder Essiglösung oder Schimmelfrei behandeln,
aber das bleibt mir ja immernoch als letzter Ausweg, wenn das Backen nichts bringt.
Muß gestehen, dass ich mir immer sehr überlege, ob ich einen (funktionierenden) Blendenmechanismus anfasse...
Da meldet sich der alte IT`ler in mir und rät:
"Never touch a running system!"
wenn das Backen nichts bringt: Zerlegtes Objektiv in eine Tüte mit einem halben Pfund Kaffee reingestreut, eine Woche luftdicht zu lassen. Noch besser ist der Kaffeetrick in einer leeren Waschpulvertonne. Professionell geht's schneller und besser mit Ozonbegasung (Autoaufbereiter lassen so z.B. einen total verqualmten Innenraum wieder nach gar nichts riechen).
Und sollte der Muff auf Schimmelpilzsporen im ganzen Objektivtubus zurückzuführen sein: Vielleicht kennst Du ja jemanden in der chemischen Industrie bzw. im Bereich "technische Gase" - 5 Minuten Chlorgas-Begasung, und der Schimmelpilz ist toter als tot...
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Zitat:
Zitat von crazy
Vielleicht kennst Du ja jemanden in der chemischen Industrie bzw. im Bereich "technische Gase" - 5 Minuten Chlorgas-Begasung, und der Schimmelpilz ist toter als tot...
Gruß, Karsten
Gassterilisieren wäre natürlich eine Top-Lösung ...
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Hallo zusammen,
ich würde niemandem ohne Not empfehlen, eine IRIS-Blendeneinheit zu zerlegen ....
Das habe ich einmal hinter mich gebracht. Ich hatte mal ein 350mm Kawanon T2 Tele gekauft ... mit verklebter und verknickter Blendeneinheit.
Ich weiß nicht mehr, wie lange ich an dem Teil gebastelt habe ... wirtschaftlicher Irrsinn ... die vielen Arbeitsstunden ist das Objektiv nie wert gewesen.
Ich habe jedenfalls jede einzelne Blendenlamelle glattgezogen (ganz feines Aluminium) und wieder zusammengebaut.
Zwei Klemmringe müssen exakt so eingestellt werden, dass die Lamellen nicht auseinanderfallen, leicht abgleiten aber eben nicht klemmen. Dass das in der damaligen Serienfertigung nicht immer optimal durchgeführt worden ist, war wohl der Grund für den Schaden. Es war extrem fummellig. Seitdem ist mir die nette Optik sehr ans Herz gewachsen.
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So, gestern abend um 23 Uhr den Ofen ausgestellt und um 23:40
die Teile dem Ofen entnommen.
Die erste Sichtprüfung ergab keine sichtbaren Beeinträchtigungen
Dann der Zusammenbau, der Mief hatte sich aus allen Teilen verzogen bis auf den Teil, der auch die Blende beherbergt.
Habe es dann mit der Bajonettseite nach oben im Zimmer stehen lassen wegen besserer Durchlüftung.
Dann heute mittag endlich Zeit für Testfotos.
Eins zeige ich mal hier:
a) Carl Zeiss Jena Sonnar 3,5 135mm bei Offenblende:
b) Crop aus obiger Aufnahme
Also für meine Begriffe hat sich die Aktion gelohnt.
Diese Tage kommt die Optik dann noch für eine Zeit in die Kaffeedose
damit auch der restliche Mief entschwindet,
aber ich freue mich jetzt schon auf die Bilder, die mit dieser rattenscharfen Optik möglich sind!
ps. Bildbearbeitung:
spp: auf Auto durchlaufen lassen
PSD: Farbstörungen entfernen lassen
und als jpg gespeichert.
Mit Traumflieger-Tool verkleinert,
fertig!
An keiner Stelle nachgeschärft!
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Zitat:
Zitat von Robert
Ich zieh meinen Hut vor dem Versuch, den Pilz zu besiegen - ich persönlich wäre da jedoch wohl eher zurückhaltend:
Zitat von der Zeiss-Homepage:
"Hinweis: Um Verseuchung zu vermeiden, nimmt Carl Zeiss grundsätzlich keine mit Fungus befallenen Geräten an."
Offenbar sollte man das Risiko der Pilzsporen, die sich mehr oder weniger ungehemmt in der Luft verteilen könnten, nicht unterschätzen.
Wenn Du wüsstest, was du den ganzen Tag an Sporen und anderem Zeugs so einathmest
Für mich war dieser Hinweis auch die interesannteste Aussage auf der Website ... ich vermute auch, dass Zeiss verhindern möchte, dass sich die Sporen nicht in ihrer Fabrik ausbreiten und neue Objektive oder zu reparierende Objektive mit Fungus kontaminiert werden.
In dem Sinne wünsche ich Allen Fungus-freie Festtage
Glückwunsch zu Deiner Rettungsaktion, aber auch zu den eingestellten Bildern.
Könnte man diesen Beitrag komprimieren, damit er für die anderen Teilnehmer erhalten bleibt?
Ich finde es immer Schade wenn so wertvolle Ratschläge verloren gehen.
Glückwunsch zu Deiner Rettungsaktion, aber auch zu den eingestellten Bildern.
Könnte man diesen Beitrag komprimieren, damit er für die anderen Teilnehmer erhalten bleibt?
Ich finde es immer Schade wenn so wertvolle Ratschläge verloren gehen.
Gruß
Hermann
Threads werden hier im Forum nicht gelöscht, also werden auch künftige Generationen von Usern diesen Beitrag lesen.
Was u.U. passieren kann ist, das die passenden Bilder später nicht mehr vorhanden sind, wenn sie extern oder über die Galerie mit dem Thread verlinkt werden und diese Verlinkung dann irgendwann aufgehoben wird, sprich Löschung der Bilder in der Galerie (weil sich dort Massen von Bildern angesammelt haben und eine Aufräumaktion ansteht) oder auf dem externen Server.
Aber da brauchen wir uns bei Pitt bestimmt keine Gedanken machen.
(Eventuell könnte man noch den Titel "Pilz im Glas"in einen etwas aussagekräftigeren ändern, damit die Suchfunktion besser greifen kann)
Was das "Infinzieren" anderer optischer Bauteile mit Pilzsporen angeht: skynyrd hat's schon beschrieben, die sind in unseren Breitengraden sowieso überall. Entscheidend ist bloß, daß sie keine günstigen Wachstumsbedingungen erhalten (von wegen Keller und Co., wurde ja z.B. durch Klaus auch schon geschrieben).
Über das Zeiss'sche Nichtannehmen von fungizidgeschädigten Geräten ist in diversen Foren schon lang und breit und immer wieder diskutiert worden.
Ich halte es da mit den Ergebnissen meines bevorzugten Fotogerätefeinmechanikers - der hat nämlich eine große Restmülltonne für unrettbare Objektive in seiner Werkstatt (die ist so groß wie ein Plastikregenfaß), welche nach über 30 Jahren mittlerweile randvoll ist. Da sind fungizidgeschädigte Optiken genauso reingeflogen wie nicht fungizidgeschädigte. Nach ein bißchen Graben in der Tiefe stellte sich heraus, dass der Fungus kein weiteres Objektiv befallen hatte bzw. sich auch nicht in den bereits befallenen weiter ausgedeht hat. Die Tonne steht halt trocken (Stichwort: Wachstumsbedingungen, siehe weiter oben).
Mein persönliches Fazit: der Hinweis von Zeiss ist immer gut, um hinsichtlich Fungus ein wenig Panik zu verbreiten. Oder anders ausgedrückt: wenn's denn geht, Objektiv reinigen, fotografieren, Spaß haben und nicht mehr darüber nachdenken - wie Pitt halt!
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Danke für die rege Teilnahme hier!
Finde die verschiedenen Standpunkte sehr interessant.
Also um Ansteckungsgefahr auszuschließen, habe ich die Optik vor dem Reinigungsvorgang separat gelagert und natürlich auch nicht an die Kamera angeschlossen. Auch im zerlegten Zustand lagerten die Teile in einer abgedeckten Glasschale. Und auch jetzt nach dem Reinigen und Backen lagert die Optik noch alleine, Bajonettanschluss nach oben, damit sich der Restmief verflüchtigen kann
-was er auch tut, wie die tägliche "Riechprobe" zeigt
Allerdings hab ich das Objektiv inzwischen hier und da mal eingesetzt, mit hervorragenden Ergebnissen.
Alle Teile die dabei waren und nicht zum Objektiv gehörten habe ich aber sicherheitshalber entsorgt,
Verpackung, Gehäusedeckel vorn und hinten (auch wenn`s weh tat ).
In einem anderen Forum, wo die einzelnen Mitglieder teils soviel M42-Optiken haben wie wir hier alle zusammen
habe ich mich vorher auch lange rumgetrieben und schlau gelesen, dort ist die "Entpilzung" von M42-Optiken sehr üblich
und wird ebenfalls mit gutem Erfolg praktiziert. Von "Ansteckungsfällen" habe ich aber noch nie dort gelesen.
"Damals" als die Optiken an ihren ursprünglichen Kameras eingesetzt und dementsprechend gelagert wurden, war Pilz im Glas ja auch kein Thema.
Erst durch die Abschiebung der Ausrüstungen in ungeeignete Lagerstätten (Keller usw.) ist dies Problem entstanden.
Dementsprechend gehe ich davon aus, dass bei trockener Lagerung in beheizten Wohnungen kein Schimmelpilzbefall auftreten wird
Inzwischen treibe ich solch einen Reinigungsaufwand auch nur noch für Linsen, die selten sind oder sich normalerweise außerhalb der für mich erschwinglichen Preisklasse befinden -für das Sonnar hat es sich wirklich gelohnt!
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Der Link von Zeiss wurde mir bereits von mehreren Fachleuten sehr empfohlen.
Falls ich nicht der einzige bin, der solches Wissen gerne archiviert, stelle ich die Seite als PDF ein ... kann man immer mal gebrauchen und für Neueinsteiger gibts wichtige Aufbewahrungs-Tipps von den Profis von Zeiss .... Tipps zur Fungus-Beseitigung von Zeiss.pdf
...In einem anderen Forum, wo die einzelnen Mitglieder teils soviel M42-Optiken haben wie wir hier alle zusammen
habe ich mich vorher auch lange rumgetrieben und schlau gelesen, dort ist die "Entpilzung" von M42-Optiken sehr üblich
und wird ebenfalls mit gutem Erfolg praktiziert. Von "Ansteckungsfällen" habe ich aber noch nie dort gelesen.
...
Da meinst Du wohl die Foren in denn ich mich hauptsächlich rumtreibe - aber ich weiß gar nicht genau, wieviele Optiken mit M42 Mount ich habe, vermutlich nur 20 oder so.
Jetzt habe ich extra mal in meiner Excle Tabelle gekuckt - 43 Stück mindestens :-)
Ich habe einige Optiken mit Glaspilz, und suche da auch immer wieder weitere Exemplare. Die Reinigung der sichtbaren Verschmutzung mache ich mit normalem Haushalts-Desinfektionsmittel und dann mit Isopropanol. Bisher hatte ich damit keine Wiederansteckung - udn auch sonst keine Ansteckung. Die Anstekcungssache halte ich für eine eher theoretische Sache.
Eins der wenigen Optiken die ich neu gekauft habe, ein Zoom, mußte nach Jahren des nicht nutzens auch in den Keller. Und da kams dann blöderweise zu einem Heizungsdefekt mit 100% Luftfeuchte und wohl um die 30°C. Davor hatte ich kein Objektiv mit Glasplilz - also geht da sglaspilz Wachstum ohne Glaspilz Optiken in der Nähe. Anderseits sind bei meinem über hundert Objektiven einige mit Glaspilz, und zum Teil mit engem Kontakt (nicht alle meine Optiken dürfen mit den verpilzten zusammen, sicherheitshalber halte ich da einiges schon getrennt) - aber da kam es noch zu keinem Glaspilz-Wachstum.