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Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ...

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Alt 18.01.2015, 20:37   #31
Waldschrat
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Luftfeuchtigkeit?
Okay, der feuchte Keller ist sicher auch kein ideales Umfeld für eine Sensorreinigung.
Kann es Sinn machen, die Kamera kühl in einem wärmeren Raum zu reinigen,
damit sich etwas Feuchtigkeit niederschlägt, welche die statischen Aufladungen ableitet?
EDIT: Oder sind Kameras derart dicht, dass eingeschlossene Feuchtigkeit darin
nach Wiedereinbau des Staubschutzes dann verbleiben würde?
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Alt 18.01.2015, 20:40   #32
AB-AndreasBeck
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Tut mir Leid, beim letzten Beitrag hat sich mal wieder was überschnitten, - ich konnte es leider nicht mehr korrigieren.

Zitat:
Zitat von Klaus-R Beitrag anzeigen
die tadellose Reinigung mit Wattestäbchen ist wirklich möglich
Obwohl ich lange Berufserfahrung habe im Reinigen empfindlicher Oberflächen, habe ich es nicht geschafft. Kommt es vielleicht auch darauf an, was genau auf der Sensoroberfläche ist?

Den Tipp mit den Sensorswabs werde ich sofort ausprobieren, sind schon bestellt....

Und noch eine Anmerkung: Ich habe mal an der SD14 getestet, wie lange der Akku den Spiegel oben halten kann.

  • Akku geladen (ältesten SIGMA-Originalakku, der bei der SD14 dabei war)
  • 45 Minuten im Clean-Modus die Kamera beiseite gelegt
  • Akku wieder ins Ladegerät
  • Nach 15 Minuten geschaut - Ladevorgang war bereits beendet
Daraus lässt sich ableiten, dass die 45 Minuten "Reinigungszeit" den Akku maximal um 20% entladen haben - eher weniger.


Es dürfte also sicherer sein, die Reinigung mit einem frisch geladenen Akku durchzuführen als mit einem Netzteil. Der Akku muss natürlich einigermaßen in Ordnung sein. Jeder kann den Test ja selber mal nachvollziehen.


Andreas
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Alt 18.01.2015, 20:48   #33
AB-AndreasBeck
Gegen den Strom...

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Zitat:
Zitat von Waldschrat Beitrag anzeigen
Luftfeuchtigkeit?
Wirkt nur, wenn wirklich Hochspannung auftritt, also echte Reibungselektrizität. Und die wird der Sensor nicht so arg mögen... Aus diesem Grund auch nur vorsichtig mit wenig Druck auf dem Sensor wischen.

Wasser ist ein Isolator. Erst wenn Salze gelöst sind, wird es leitend.


Andreas
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Alt 18.01.2015, 20:53   #34
Waldschrat
ambitionierter Amateur ;)

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Stimmt! Ich vergaß, dass Kondenswasser reinstes Wasser ist.
Waldschrat ist offline  
Alt 18.01.2015, 21:54   #35
Dirk124
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Standard Artic Butterfly

Was bei statischen Problemen sehr gut funktionieren soll, ist der Arctic Butterfly.

http://www.amazon.de/VisibleDust-Arc.../dp/B003Y3MWO2

Ich wollte das mal nachbauen, weil es maßlos überteuert ist.
Man braucht einen Milschaumquirler, die es in der Bucht für ein paar Euronen gibt und einen geeigneten Pinsel, der sich statisch auflädt, z.B. diesen hier:

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1519381

Dann schraubt man das zusammen und hat für 10 Euronen einen Arctic Butterfly.
Allerdings bin ich bisher noch nicht so weit gekommen, und ebenfalls habe ich noch nie den originalen Butterfly in der Hand gehabt.

Dirk
Dirk124 ist offline  
Alt 07.06.2015, 22:43   #36
Dirk124
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Jetzt habe ich mir doch ein paar Nylon-Kunstmaler-Pinsel für kleines Geld bestellt (kamen aus China, wußte ich vorher nicht, macht auch nix)
Pinsel in Wasser ausgewaschen. Anschließend in Selectipur 2-Propanol im Ultraschallbad einmal gereinigt (gut, man hätte auch zwei Stufen machen können).
Zwei Größen habe ich genommen, einmal einen mit ca 10 mm Breite und einen ganz ganz spitzen mit 0,5 mm Spitze.
Dann habe ich meinen schon mal gekauften Milschschäumer gesucht. Hab ihn verlegt
Gut, dann ohne.
Testobjekt rausgesucht: Eine alte Fuji S3Pro.
Sensor freigelegt und die beleuchtete Sensor-Check-Lupe benutzt:
http://www.amazon.co.uk/gp/product/B...ilpage_o00_s00
(auch überteuert, aber preiswerter als die anderen).

Die Pinsel habe ich vorher mit dem Blasebalg noch einmal angeblasen, so daß sich der Staub löst und der Pinsel statisch aufgeladen wird.
Vorsichtig habe ich mit dem kleinen Pinsel getestet. Er hinterließ keinerlei Rückstände (kann man nach Selectipur-Reinigung auch erwarten). Leider konnte ich damit die Partikel, die ich mit der Lupe sah, nicht entfernen. Ich nahm dann den breiten Pinsel für etwas festere Pinselstriche. Auch dieser löste die Partikel nicht. Da muß wohl eine Naßreinigung ran.

Dann habe ich mich der SD9 gewidmet: Und siehe da, der ganz spitze Pinsel reichte, um selektiv unter Lupenbeobachtung die einzelenen Staubpartikel abzunehmen.
Bei der SD10 hat es auch funktioniert.
Insgesamt brauchte ich aber bei jede Kamera zwei Versuche (mit Testaufnahmen), da man mit der Lupe die Partikel nicht so ohne weiteres sah. Macht man eine Testaufnahme, kann man sie (sie sind natürlich spiegelverkehrt) auf dem Sensor lokalisieren und mit dem kleinen Pinsel abheben.
Wenn man also Angst hat, den ganzen Sensor zu verschmieren, dann kann man es mal zuerst selektiv mit einem ganz spitzen Pinsel probieren.
Bei den Sigma-Kameras hat es geklappt. Bei der Fuji war wohl noch Öl oder ähnliches dabei, was den Partikel kleben ließ.

Dirk
Dirk124 ist offline  
Alt 08.06.2015, 00:14   #37
Klaus-R
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Hallo zusammen,

ich habe diesen Faden hier zu einer Zeit geschrieben, als Sensorswabs noch indiskutabel teuer waren.

Die Reinigung mit Wattestäbchen funktioniert zwar, ist aber inzwischen unnötig umständlich, weil wertige Sensorswabs ja eben günstig zu kaufen sind.

Solche Swabs kann man mit warmem Wasser nach Gebrauch auswaschen und in einem gefalteten (natürlich frischen und unverstaubten) Blatt Kopierpapier eingefaltet trocknen. Danach können sie wieder verwendet werden.

Als Reinigungsflüssigkeit empfehle ich hochwertig reines Isopropanol aus der Apotheke ... das steht irgendwelchen "Wunderwässerchen" wirklich nicht nach bzw. ist das selbe.

Alles andere als eine fachgerechte Nassreinigung ist IMHO totaler Mist und das sage nicht nur ich. Mit Ausblasen pustet man mehr neuen Dreck in die Kamera und auf den Sensor, als dass das was nützt.

Grüße und saubere Bildsensoren

Klaus
Klaus-R ist offline  
Alt 08.06.2015, 10:21   #38
sonne_licht
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Zitat:
Zitat von Klaus-R Beitrag anzeigen
Mit Ausblasen pustet man mehr neuen Dreck in die Kamera und auf den Sensor, als dass das was nützt.
Mit Ausblasen habe ich mir mal den Spiegelkasten total verdreckt.
sonne_licht ist offline  
Alt 08.06.2015, 17:40   #39
AB-AndreasBeck
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Also - ich weiß nicht so recht.

Auf das Ausblasen (vor der Nassreinigung) verzichte ich lieber nicht. Weil sich der Staub ja nicht nur auf dem Sensorschutzglas niederlässt, sondern mehr oder weniger gleichmäßig im ganzen Spiegelkasten. Reinigt man nur den Sensor, ist der Staub dann gleich wieder auf den Sensor gewandert.

Nur halt Vorsicht mit den Druck"luft"-Sprays. (-> #30). Oder gleich einen richtigen Druckluftspray verwenden. Teurer, aber wenn man ihn nur zur Sensorreinigung verwendet, sicher kein Kostenproblem.

Andreas
AB-AndreasBeck ist offline  
Alt 08.06.2015, 17:46   #40
Dirk124
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Zitat:
Zitat von Klaus-R Beitrag anzeigen

Alles andere als eine fachgerechte Nassreinigung ist IMHO totaler Mist und das sage nicht nur ich. Mit Ausblasen pustet man mehr neuen Dreck in die Kamera und auf den Sensor, als dass das was nützt.


Klaus

Hallo,

nix gegen eine Nassreinigung. Aber hast Du schon mal bei einer 35mm Format Kodak DCS SLR/c oder SLR/n eine Naßreinigung gemacht? Da kommt man garnicht an den Rand mit den Swabs richtig ran, so daß dort immer was hängenbleibt. Die fachgerechte Reinigung dort ist der Ausbau des Sensors und Reinigen außerhalb der Kamera. Dazu habe ich aber nur äußerst begrenzte Lust.
Daher meine Experimente zur Trockenreinigung.
Bei den SDX-Sensoren hat man ja seitlich mehr als genug Platz, so daß das Randproblem hier keines ist. Aber auch mit der hier geschilderten Pinselreinigung ging es sehr gut.

Dirk
Dirk124 ist offline  
Alt 08.06.2015, 19:29   #41
Peter_M
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Zitat:
Zitat von Dirk124 Beitrag anzeigen
Hallo,

nix gegen eine Nassreinigung. Aber hast Du schon mal bei einer 35mm Format Kodak DCS SLR/c oder SLR/n eine Naßreinigung gemacht?
Bei meiner Nikon ist es kein Problem eine Swabreinigung durchzuführen. Klaus hat das bei seiner 5D sicher auch schon gemacht ohne daran zu verzweifeln oder den Sensor raus schrauben zu müssen.
Peter_M ist offline  
Alt 08.06.2015, 19:43   #42
oz75
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Zitat:
Zitat von Peter_M Beitrag anzeigen
Bei meiner Nikon ist es kein Problem eine Swabreinigung durchzuführen. Klaus hat das bei seiner 5D sicher auch schon gemacht ohne daran zu verzweifeln oder den Sensor raus schrauben zu müssen.
So ist es!
Klaus hat sich letztens auch meine Canon 5D II vorgenommen und eben mit diesen Swabs und Apotheken-Isoprop problemlos den Sensor sauber bekommen.
Einmal verinnerlicht, ist die ganze Prozedur sehr einfach und intuitiv. Auch an den Rändern.

Grüße,
Oz
oz75 ist offline  
Alt 08.06.2015, 23:08   #43
Klaus-R
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Alles richtig!

Eine Kleinbild-DSLR zu reinigen ist etwas schweiriger, als eine APS-C Kamera!

Der Grund ist, dass man da nicht (wie bei den APS-Knipsen) einfach über den Sensorrand hinwegwischen kann, weil wirklich am Rand kein Platz verbleibt.

Die Lösung ist sehr einfach (und garantiert auch bei einer KODAK SLR-PRO/c)

Bei Randverschmutzung IMMER erst den Rand mit einem Wattestäbchen von außen nach innen reinigen .. den Dreck also zuerst nach innen schieben!

(einmal ringsrum und dann nach innen!)

Dann das Sensorinnere mit einem Swab reinigen.

Leute ich bin was Sensordreck angeht sehr pingellig! Ich reinige meine Kisten sogar im Urlaub zwischendurch, als dass ich mir hunderte von Aufnahmen mit Sensordreck versaue.

Vollformat D-DSLRs sind staubproblematischer als APS-C Kameras. Der Grund ist schlicht, dass der große Spiegel deutlich mehr "Wind" im Spiegelkasten macht.

Eine fachgerechte Nassreinigung ist fast schon NON-invasiv! Ich kann nur immer wieder zu genau dieser Methode raten. Der nasse Swab hat praktisch keine Reibung auf dem Sensor (Sensorglas) und es ist unmöglich, Schaden anzurichten, wenn man das richtig macht.
Niemals trocken auf dem Sensor wischen!!! Das Sensor-Deckglas ist zwar ultrahart, aber so können doch Kratzer entstehen.

Natürlich möchten die Hersteller, dass die Swabs nur einmal verwendet werden. Bevor ich sie wiederverwende, reinige ich sie immer. Ansonsten verfrachtet man natürlich den Sensordreck, der ja am Swab klebt, wieder zurück auf den Bildsensor.

Swab also unter warmem, fließendem Wasser auswaschen und in einem gefalteten, neuen und natürlich sauberen Druckerpapier trocknen. Natürlich nicht einfach an der Luft trocknen, dann verstaubt er erbärmlich!!

Vor der Wiederverwendung muss der Swab absolut trocken sein und natürlich erneut mit ISO-Propanol benetzt werden. Ist er noch mit Wasser nass, zieht er garantiert Schlieren.

Weniger ISOPROP ist mehr! Die Swabs immer nur gaaaanz knapp ins Isoprop mit der absoluten Spitze eintauchen.

Meine Swabs sind inzwischen fünf Jahre alt und funktionieren immer noch tadellos.

Für die tadellose Sensorreinigung einer Kleinbild-DSLR rechne ich inzwischen keine 10 min. mehr ... Ergebnissicherung inbegriffen.

Grüße und saubere Bildsensoren

Klaus
Klaus-R ist offline  
Alt 08.06.2015, 23:52   #44
Dirk124
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Zitat:
Zitat von Klaus-R Beitrag anzeigen

1. Bei Randverschmutzung IMMER erst den Rand mit einem Wattestäbchen von außen nach innen reinigen .. den Dreck also zuerst nach innen schieben!

2. Natürlich möchten die Hersteller, dass die Swabs nur einmal verwendet werden. Bevor ich sie wiederverwende, reinige ich sie immer.

3. Weniger ISOPROP ist mehr! Die Swabs immer nur gaaaanz knapp ins Isoprop mit der absoluten Spitze eintauchen.

4. Meine Swabs sind inzwischen fünf Jahre alt und funktionieren immer noch tadellos.
Hallo Klaus:
1: Das ist sicherlich eine gute Methode. Wobei gerade bei den Kodaks die Werkstätten zur Reinigung immer den Sensor ausbauen (ist mehrfach bestätigt). Ich bin damals vor 1 1/2 Jahren kläglich gescheitert. Aber da habe ich auch noch nicht von außen nach innen gearbeitet
Zum Canon 35 mm Sensor habe ich keinen Vergleich.

2:Klar möchten die Hersteller das, das sehe ich aber auch nicht so. Ich plane, sie im Ultraschallbad mit Isopopanol zu reinigen. Ich würde aber empfehlen, die Swabs danach statt in Druckerpapier in Optikpapier zu wickeln. Das ist sauberer und macht keinen Staub.

3: Kann ich nur zustimmen. Bei der Naßreinigung gibt es übrigens ein Risiko: Daß zu viel Flüssigkeit auf das Schutzglas kommt und durch Ritzen hinter das Schutzglas läuft.

4: Glaube ich absolut.

Andererseits sehe ich kein Risiko, mit einem weichen Pinsel einzelne Staubkörner vom Sensor abzuheben.

Viele Grüße

Dirk
Dirk124 ist offline  
Alt 09.06.2015, 00:31   #45
Klaus-R
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Zitat:
Zitat von Dirk124 Beitrag anzeigen
Bei der Naßreinigung gibt es übrigens ein Risiko: Daß zu viel Flüssigkeit auf das Schutzglas kommt und durch Ritzen hinter das Schutzglas läuft.
Hallo Dirk, ich kenne keinen solchen Fall. Das kann aber dann auf keinen Fall passieren, wenn man den Swab wirklich nur ganz leicht anfeuchtet ... wie ich ja eindringlich empfehle. Es darf keine Pfütze auf dem Sensor entstehen, das Isoprop muss sofort verdunsten!

Zitat:
Zitat von Dirk124 Beitrag anzeigen
Andererseits sehe ich kein Risiko, mit einem weichen Pinsel einzelne Staubkörner vom Sensor abzuheben.
Damit kriegst Du leider nix vom Bildsensor, was klebt, weil die lösende Wirkung des ISOprops fehlt. Einer Kamera mit Ultraschall-Sensorreinigung brauchst Du so gar nicht zu kommen. Was der Ultraschall Generator nicht abschütteln kann (weil's ja eben klebt), kriegst Du mit dem Pinsel schon gar nicht weg.
Mit dem Pinsel kann es ferner zu elektrostatrischer Aufladung des Sensors kommen, was noch mehr Dreck anzieht. Ein Pinselhaar, das sich löst, ist durchaus in der Lage, den Verschluss zu killen.

Grüße

Klaus
Klaus-R ist offline  
Alt 08.08.2015, 18:33   #46
easydan
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für die schöne Beschreibung für die SD14.

Der Dreck in meiner Kamera war mir zum ersten Mal wirklich bei meinen sonnigen Urlaubsbildern am Himmel aufgefallen, wahrscheinlich weil der Automatikmodus da mal ordentlich abgeblendet hat. Beim Testbild mit Blende 22 auf weißes Papier sah es dann aus wie Scheine im Weltall

Die Reinigung habe ich mit Q-tips und Isopropanol gemacht. Dummerweise gab es in der Apotheke nur 70%. Welche Nachteile sollen eigentlich verdünnte Lösungen haben?
Das Reinigungsergebnis damit war jedenfalls zufriedenstellend, es sind nur noch sehr helle Flecken in einer Bildecke übrig.

Dummerweise habe ich mit den Fingern leicht das Sensorschutzglas beim Einbau berührt. Die Fettflecken gingen auch wieder zu entfernen, aber beim Wischen mit den Q-tips gab es zunächst Schlieren. Ich musste ein paar mal anhauchen und trocken nachwischen.
Aber wenn die gleichen Schlieren auf dem Sensor geblieben sind...
easydan ist offline  
Alt 08.08.2015, 19:16   #47
Waldschrat
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Die Vokabel Staubsauger kam hier im Fred noch nicht vor? Einfach die Düse schräg auf das Bajonett halten (natürlich bei
hochgeklapptem Spiegel), sodass in der Kamera ein solider Sturm braust, entfernt lose Stäubchen und Fusseln aus den letzten Ecken und
natürlich auch vom Sensor. Selbstverständlich darf der Staubsauger nicht so aufgesetzt werden, dass in der Kamera ein Unterdruck entsteht
(Beschädigungs-Gefahr!). Bei regelmäßigem Aussaugen reicht es, alle paar Wochen bis Monate mal den fester sitzenden Schmutz feucht zu reinigen.

Knapp neben dem Thema: Speziell für die Fotoausrüstung habe ich vor Jahren eine besonders weiche Staubsauger-Bücherbürste angeschafft.
Jene wird ausschließlich für das Fotogeraffel benutzt und hilft, alles staubfrei zu halten.

Grüße vom Waldschrat!



_
Waldschrat ist offline  
Alt 08.08.2015, 20:06   #48
AB-AndreasBeck
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Zitat:
Zitat von easydan Beitrag anzeigen
Schlieren auf dem Sensor...
würde ich nicht überbewerten. Im reflektierten Licht sieht das schlimmer aus als es ist. Solange man auf Testaufnahmen und anschließender Kontrasterhöhung nichts sieht - lassen.

Mit zu viel reinigen wurde schon schlimmeres angerichtet als mit zu wenig.

Andreas
AB-AndreasBeck ist offline  

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